Meinung : Freundschaftsdienste

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Die „Corriere della Sera“ schreibt über das Verhältnis der Deutschen zu den USA:

Das ist die Sprache des Kalten Krieges, die schwerste deutsch-amerikanische Krise seit einem halben Jahrhundert. US-Präsident George W. Bush vergibt weder Bundeskanzler Gerhard Schröder noch seiner Regierung. Es scheint, als verlange er öffentliche und persönliche Entschuldigungen sowie vermutlich auch einen Wechsel der Politik. Die Beziehungen zu Bush wiederherzustellen, droht für den deutschen Kanzler zu einer Sisyphusarbeit zu werden. Aber Schröder hat noch einige Trümpfe im Ärmel. Einer wäre die Übernahme der Führung der Friedenstruppen in Afghanistan, was den Amerikanern und den Briten freie Hand lassen würde, um im Irak kämpfen zu können.

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