Meinung : Gedisst

„Puschel auf dem Helm"

von Sibylle Tönnies vom 10. März

Was bewegt eine promovierte wissenschaftliche Publizistin, vor allem junge Promovenden und Promovierte in ihrem Bestreben, sich wissenschaftlich zu qualifizieren und diesen Nachweis auch zu dokumentieren, durch die Aussage „Wie ärmlich wirkt eine Dissertation, die meistens niemanden interessiert und niemandem nützt...“ zu diffamieren. Ich kann nicht beurteilen, ob diese Feststellungen auf die Dissertation von Frau Tönnies zutreffen, es ist jedenfalls nicht auszuschließen, die logische Schlussfolgerung wäre dann jedoch die Rückgabe ihres Doktorgrades. Es drängt sich unter Berücksichtigung der aktuellen Debatte der Verdacht auf reinsten Populismus auf, der allerdings so gar nicht zu den Ausführungen über Frau Tönnies bei Wikipedia passt. ’Sibylle Tönnies wurde durch zahlreiche Autorenbeiträge als wissenschaftliche Publizistin, die ideologiekritisch, kontrovers und polemisch gegen den Zeitgeist und seine einflussreichen Vertreter argumentiert, bekannt.’ Mit ihren Aussagen hat sie sich dem Zeitgeist großartig angepasst. Interessant wäre eine Stellungnahme der Uni Potsdam, für sie im Rahmen eines Lehrauftrages tätig ist, und deren Aufgabe die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses ist.

Dr. Christian Laiblin, Niedergörsdorf

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