Geldpolitik der USA : Ultralocker

Gute Sparkonten für täglich verfügbares Tagesgeld bringen aktuell 1,5 Prozent Zinsen pro Jahr. Bei 10 000 Euro sind das 150 Euro. Nach Abzug der Inflation bleiben unter dem Strich: null Euro. Bestenfalls. Denn falls Lebensmittel und Energie noch teurer werden, ist ein Tagesgeldkonto der sicherste Weg, um Geld zu verlieren. Zu schweigen vom Sparbuch, auf dem die Deutschen traditionell größere Summen horten – und verbrennen. Die US-Notenbank hat entschieden, dass sich an dieser Situation vorerst nichts ändern soll, ein Ende der ultralockeren Geldpolitik ist nicht in Sicht. Weder in den USA noch im Euro-Raum. Zinsanlagen bleiben unattraktiv, Aktien gewinnen. Wer Geld zurücklegen kann und dabei maßvoll Risiken eingehen will, sollte das auf der Rechnung haben. Die Dax-Aktien der 30 größten deutschen Konzerne sind, trotz kräftiger Kursgewinne 2013, moderat bewertet und preiswerter als Euro- oder US-Papiere. Für 2014 sagen Ökonomen ein sportliches Wirtschaftswachstum hierzulande voraus. Bis zur 9000er-Marke fehlen dem Dax gut 2,8 Prozent. Die Börse liebt „psychologisch wichtige“ Hürden – wetten, dass sie diese in Kürze noch nimmt?! mot

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