Meinung : Grenzgänge

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Die österreichische „Kronenzeitung“ schreibt zu den Querelen innerhalb der mitregierenden „Freiheitlichen“ (FPÖ):

Es ist eine Zerreißprobe zwischen einer selbstbewussteren, eigenständigeren FPÖ- Regierungsmannschaft und ihrem Mentor Jörg Haider, der seinen Einfluss schwinden sieht, zwischen Regierungsverantwortung und populistischer Politik. Der Realitätssinn müsste Jörg Haider eigentlich sagen, dass ein Sturz der Vizekanzlerin die Koalition platzen lassen könnte. Die Chancen für eine neuerliche Regierungsbeteiligung der FPÖ nach vorgezogenen Nationalratswahlen wären dann gleich null. Riess-Passer hat gesagt, dass sie es diesmal wirklich ernst meint – und das ist kein Theaterdonner. Auch Jörg Haider hat erneut damit gedroht, sich aus der Bundespolitik „total zu verabschieden“. Das wäre für viele sicherlich die beste Lösung. Aber wer glaubt schon daran?

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