Guttenbergs Freunde : Moderne Physik

In Berlin und anderen Städten wollen Menschen für ein Comeback des politischen Publikumslieblings demonstrieren. Werner van Bebber ist gespannt auf die "Freunde" von KT zu Guttenberg.

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Das wird der Tag der „Freunde“ von KT zu Guttenberg: In Berlin und anderen Städten wollen sie für ein Comeback des politischen Publikumslieblings demonstrieren. Politik im Netzzeitalter, in Nordafrika und in Deutschland: „Facebook“ bringt die Leute auf Straßen und Plätzen zusammen. Zur Demonstration am Brandenburger Tor sind tausend Teilnehmer angemeldet – eine neue Form von schwarzem Block, 500 000 „Unterstützer“ hat der entdoktorte Minister angeblich auf der Internetplattform. Man darf gespannt sein auf die Botschaften bei der KT-Loveparade. Wofür demonstrieren seine „Freunde“? Kabinettsposten nach Beliebtheit vergeben? Gegen Promotionsordnungen?

Wissenschaftliche Bildung hat jedenfalls noch Vorteile. Zugegeben: Erst mal verpeilte die Bundeskanzlerin die Zu-Guttenberg-Affäre. Aber dann zeigte sie prompt, wozu so eine promovierte Physikerin fähig ist: Sie war schneller als das Internet mit seiner Freunde- und Unterstützer-Sammelei und disponierte das Kabinett so um, dass sich der Baron mit einem politischen Comeback Zeit nehmen muss, egal wie viele Leute für ihn demonstrieren. Kein Sessel mehr frei für KT.

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