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Hesselmann antwortet zur Elterngeld-Debatte : "Skandinavien und Frankreich sind weiter als wir"

19.12.2012 18:10 Uhrvon
Online-Chef Markus Hesselmann.Bild vergrößern
Online-Chef Markus Hesselmann.

Elterngeld nur noch dann, wenn Vater und Mutter bei der Elternzeit halbe-halbe machen? Online-Chef Markus Hesselmann hält das für eine gute Idee - und hat damit eine heftige Debatte angestoßen. In diesem Video antwortet er unserer Online-Community.

Die Deutschen haben immer weniger Lust auf Kinder und berufstätige Mütter sind für viele immer noch Rabenmütter. Zu diesen Erkenntnissen kommt eine aktuelle Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung. Gut, dass am 20. Januar in Niedersachsen Landtagswahlen sind und die SPD-Politikerin Doris Schröder-Köpf für einen Landtagssitz kandidiert. Sie will neuen Schwung in die Familiendebatte bringen und schlägt vor, Väter und Mütter teilen sich halbe-halbe die Elternzeit, sonst gibt es kein Geld. Das sei gar kein so falscher Gedanke, schreibt unser Online-Chef Markus Hesselmann in seinem aktuellen Kommentar „Rabenmütter und Rabenväter“, aber es geht bei diesem Thema nicht nur ums Geld.

Das sieht unser Leser „loddib“ ein wenig anders. „Es geht sehr wohl ums Geld." Früher habe sogar nur eine Person das Geld verdient - der Mann und es hat immer noch für Urlaube und Familienausflüge gereicht. „Was ist passiert?" fragt unser Leser.

Aber nicht nur das geringe Einkommen sehen einige Tagesspiel-Kommentaristen als Ursache für die niedrige Geburtenrate in Deutschland.

Auch der schleppende Ausbau von Kita-Plätzen sei ein gravierendes Problem für Paare, die Eltern werden wollen. Und so schreibt unser Leser „jethroo“: „Um von der Betreuungsmisere abzulenken werden hier Männer und Frauen gegeneinander ausgespielt.“

Sehen Sie hier die Videoantwort an unsere Community:

Aber wann wird in der Nachwuchsdebatte auch die Rolle der Frau komplett anders gedacht? So wünscht sich unsere Leserin „Schneefrau“ vielmehr „eine breite gesellschaftliche Akzeptanz der Entscheidung als Mutter“. Einer Mutter, die auch zwei Jahre zu Hause bleiben kann, ohne beruflich ausgebremst zu werden.

Wir haben unseren Online-Chef mit den Fragen und Aussagen der Tagesspiegel-Community konfrontiert. In unserem Video sehen Sie seine Antworten an unsere User.

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