Meinung : Hinterm Berg

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Die gute Nachricht zuerst: Vieles von dem, was der aus dem Urlaub zurück gekehrte Bundeskanzler gestern als „eine der größten Veränderungen in der Sozialgeschichte der Bundesrepublik“ verkauft hat, wird nie Realität werden. Die Unionsmehrheit im Bundesrat, aber auch manch ein von Schröder vergrämter Genosse werden die Einnahme der Medizin verweigern. Die schlechte Nachricht: Die Opposition wird, wenn sie denn endlich eigene Vorschläge zur Sanierung des maroden Staates macht, an ebenso bitteren Pillen nicht vorbeikommen. Manches aus dem Unionslager klingt wie eine Potenzierung der Schröder’schen Grausamkeiten. Es scheint für die Union gute Gründe zu geben, vor der Landtagswahl in Bayern mit eigenen Ideen hinterm Berg zu halten.

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