Meinung : Höchste Zeit zur Gegenwehr

Alle trampeln sie auf uns Deutschen herum. Die italienische Regierung sowieso, nun auch die Schweden. Joschka Fischer hätte als „ehemaliger Terrorist“ lieber nicht einreisen sollen, sagt die Oppositionsführerin, ein Signal an Gerhard Schröder, lieber auch wegzubleiben, denn der hat ja mal versucht, gewaltsam ins Bonner Kanzleramt einzudringen, was ihn ebenfalls als Schweden-Besucher disqualifiziert. Gemein: Wir Deutschen haben in diesem Fall kaum eine Chance zur Rache, weil es praktisch keine schwedischen Restaurants zum Boykottieren gibt und auch der Nordlandtourismus nicht gerade über die Maßen blüht. Allenfalls bei Ikea wäre was zu machen, ein schwerer Hieb gegen die schwedische Außenhandelsbilanz. Wie auch immer: Würdelos ist das alles, und es wird Zeit, bei der Auswahl unserer Repräsentanten neue Wege zu gehen. Arnold Schwarzenegger wird möglicherweise Gouverneur von Kalifornien, ein Kerl, den niemand beleidigen oder als „ehemaligen Massenmörder“ abqualifizieren würde. Wen hätten wir bei uns? Axel Schulz? Sven Ottke? Tja, Herr Berlusconi, nun ist Schluss mit Beleidigen. Sonst schicken wir rasch mal Außenminister Rocchigiani mit einer undiplomatischen Note vorbei.

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