Meinung : Hoffende Mehrheit

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Auch in Washington wächst der Widerstand gegen einen längerfristigen Einsatz der USStreitkräfte in Irak. Sehr durchdacht sind solche Parolen aber nicht. Die USA können das Land nicht einfach seinem Schicksal und den diversen konkurrierenden Gruppen und Nachbarmächten überlassen. Ein hastiger Abzug wäre ein strategischer Rückschlag für alle, die ein Interesse an einem erfolgreichen neuen Irak haben. Ein „asymmetrischer Krieg“ mit Autobomben und Panzerfäusten aus dem Hinterhalt lässt sich nur sehr mühsam ersticken. Die große Mehrheit der Iraker ist gegen den Terror, vor allem wenn er sich gegen Neutrale wie das Rote Kreuz richtet. Den meisten geht es auch besser als vor dem Krieg.

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