Meinung : Hysterie

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Die „Leipziger Volkszeitung“ zieht einen Vergleich zum Fall Scharping:

Wenn es dafür nicht mehr Gründe gibt als einen günstigen Privatkredit aus dem Hause Hunzinger und ein paar Privatflüge, gebucht auf die dienstliche „Miles & More“-Karte, dann kann man Cem Özdemirs Rücktritt nur hysterisch nennen. Im Fall Rudolf Scharping lag die Sache anders. Der Minister fürs Militär hat dubiose Zahlungen vom Rüstungslobbyisten Hunzinger entgegen genommen. Das ist mehr als eine lässliche Sünde. Es gibt zu üblen Verdächtigungen Anlass. Seine Hunzinger-Affäre war keine Petitesse. Mitten im Wahlkampf wiegt sie doppelt schwer.

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