Meinung : Identität bedroht

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Endlich ein neues HenneEiProblem! Tätowierungen. Wir haben ja alle schon eine oder warten doch gespannt auf den richtigen Zeitpunkt zur Anschaffung, jenen Zeitpunkt, wo es angesagt ist, aber noch nicht peinlich. Der könnte da sein, wenn Günther Jauch eins trägt; zieht erst Wolfgang Thierse mit, ist es garantiert zu spät. Doch halt! Wir hatten von Henne und Ei gesprochen, und diese Unsicherheit – was war eher da? – gilt auch für Tattoos. Denn aus einer neuen Studie wissen wir, dass jeder zweite Arbeitslose unter 25 tätowiert ist, aber jeder siebente Beschäftigte. Wie nun? Werden die Tätowierten zuerst gefeuert? Oder sagt der frisch Entlassene: Mist, jetzt ist meine Identität bedroht, also brauche ich sofort einen fünfköpfigen Drachen unterm Schulterblatt? Müssten die Gewerkschaften rasch mal klären. Wir suchen schon mal ein Motiv für Michael Sommer.

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