Meinung : Im Dickicht der Dienste

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Die Schlaumeier sind im Nachhinein immer am schlauesten. Wenn es nach ihnen ginge, dürfte es weder Katastrophen noch Verbrechen geben. Alles, was passiert, hätte man vorher wissen, zumindest ahnen können. Das Weiße Haus war gewarnt! Die Anschläge vom 11. September hätten verhindert werden können! So tönt es derzeit durch die Medien. Angefeuert durch einige oppositionelle Demokraten wird der Eindruck geschürt, die Bush-Regierung habe Hinweise auf die Bedrohungen fahrlässig ignoriert. Bei näherer Betrachtung jedoch sind die bislang bekannt gewordenen Warnungen, die dem Präsidenten vorlagen, äußerst vage gewesen. Die wenigen konkreten Analysen versandeten im Bürokratiedickicht zwischen FBI, CIA und NSA. Bis heute tauschen die Geheimdienste viele wichtige Daten nicht aus. Es gibt keine zentrale Erfassung mutmaßlicher Terroristen. Gearbeitet wird oft schlampig. Das ist der eigentliche Skandal. Vorwürfe in Richtung Weißes Haus sind bei gegenwärtigem Kenntnisstand unberechtigt. mal

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