Meinung : Im Tal

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Natürlich hat die Oppositionsführerin gleich wieder den „ausgebliebenen Befreiungsschlag“ angeprangert. Angela Merkel weiß nur zu gut, dass Gerhard Schröder gerade das nicht liefern kann – schließlich ist der Kanzler bei all seinen Reformvorhaben in diesem Herbst darauf angewiesen, dass die schwarzgelbe Mehrheit im Bundesrat mitzieht. Schröder, der so gerne den starken Mann gibt, ist derzeit weitgehend abhängig von seinen politischen Gegnern und von der Gunst der wirtschaftlichen Entwicklung. Entsprechend verhalten, ja gelegentlich beinahe kleinlaut, trat er gestern vor die Bundespressekonferenz. Mehr als einen glanzlosen Dreisatz konnte er nicht bieten: Unser Programm ist notwendig. Nein sagen reicht nicht.

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