Meinung : Im Wesentlichen

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Die linksliberale britische Sonntagszeitung „The Observer“ schreibt zum Weltgipfel in Johannesburg:

Die Delegierten in Johannesburg können nicht in zehn Tagen einen neuen Planeten schaffen, aber es gibt Übereinstimmung in wesentlichen Fragen. Der Kyoto-Vertrag über die Reduzierung von Schadstoffen muss umgesetzt werden. Die USA, die 25 Prozent der Schadstoffe produzieren, haben erklärt, 2012 sei das früheste Datum. Die Welt muss ohne sie voranschreiten. Ebenso dringend ist die Beseitigung von Handelsbarrieren, die den Entwicklungsländern den fairen Zugang zu den Märkten der Reichen verstellen. Europa ist hier der Hauptschuldige. Drittens sind neue Technologien gefragt, um Strom und Wasser zu den Milliarden zu bringen, die nicht darüber verfügen. Eine Rolle für den privaten Bereich, der ein begrüßenswertes Interesse an dem Gipfel gezeigt hat.

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