Im WORT laut : Höllenmaschine, Höllenhunde

Im „Spiegel“ berichtet der bulgarische Arzt und gebürtige Palästinenser Aschraf al-Hadschudsch über seine achtjährige Haft in libyschen Gefängnissen:



Die ersten Tage war ich mit drei Hunden eingesperrt. Sie befahlen den Tieren, mich anzugreifen: Mein Bein ist voll mit Narben, den Spuren ihrer Bisse. Im Knie hatte ich ein großes Loch. Das Essen wurde mir im Napf der Hunde serviert. In diesem Foltergebäude befanden sich auch die fünf bulgarischen Krankenschwestern. Jeden Tag erklärten uns die Peiniger: „Wir werden euch so lange quälen, bis ihr gesteht.“ Die Folterzeiten lagen zwischen fünf Uhr nachmittags und fünf Uhr morgens. 13 Monate lang ging das so.

Sie entfernten zum Beispiel die Plastikummantelung eines Kabels und wickelten den blanken Draht um meinen Penis. Dann zogen sie mich durch einen Raum, der mindestens 40 mal 40 Meter groß war. Ich habe geschrien, geweint.

Eine der schlimmsten Qualen bereitete ihre elektrische Höllenmaschine – ein von Hand angetriebener Kasten, der wie ein Generator wirkt. Sie steckten mir das Minuskabel an den Finger und das Pluskabel ans Ohr oder an die Genitalien. Das Schmerzhafteste war nicht der Strom, sondern dass sie die Schnelligkeit der Stromzufuhr verändern konnten. Wenn ich in Ohnmacht fiel, übergossen sie meinen nackten Körper mit kaltem Wasser und setzten die Prozedur fort.

In der „Jerusalem Post“ befasst sich die Kolumnistin Caroline Glick mit dem Verhältnis Israel-Iran:

Israel hat einige Erfolge bezüglich des Irans erzielt. Der UN-Sicherheitsrat verabschiedete zwei Resolutionen gegen den Iran. Durch den Druck von Oppositionsführer Benjamin Netanjahu verzichteten viele öffentliche US-Rentenfonds darauf, Geschäfte mit Firmen abzuschließen, die Handel mit dem Iran treiben. Und in dieser Woche gab der britische Premier Gordon Brown bekannt, dass er, ebenso wie sein Vorgänger Tony Blair, einen Militärschlag nicht ausschließt, um den Iran vom Besitz atomarer Waffen abzuhalten.

Doch trotz dieser Erfolge hat der Iran ständig Fortschritte mit seinem Atomprogramm gemacht. (...) Wenn Israels Premier Ehud Olmert wirklich wünscht, als Staatsmann angesehen zu werden, sollte er nicht über israelische Rückzüge nachdenken, sondern seinen strategischen Fokus auf den Iran richten. Trotz anders lautender Behauptungen unserer Regierung gibt es keine Koalition moderater arabischer Staaten, mit denen man gegen den Iran arbeiten kann. Es gibt überhaupt keine Koalition. Und die Zeit ist nicht auf Israels Seite. Wenn Olmert die Unterstützung der Öffentlichkeit oder gar bewundert werden will, muss er schnell eine Militäroption erarbeiten und in Stellung bringen, um Irans wachsende Fähigkeit zu zerstören, den Staat Israel zu vernichten.

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