Im WORT laut : Linksliberale Kirche BBC

Das linksliberale Meinungsmonopol in der BBC ruft immer mehr auch linke und liberale Kritiker auf den Plan.

In einem Dossier auf „Zeit-Online“ fasst Jürgen Krönig die harsche britische Kritik an der BBC zusammen:



Es ist das linksliberale Meinungsmonopol in der BBC, das zutiefst irritiert und immer mehr auch linke und liberale Kritiker auf den Plan ruft. Der Chor ist letzthin mächtig angeschwollen. Die Programme der BBC spiegeln in aller Regel vehementen Antiamerikanismus und eine scharf antiisraelische Einstellung wider, sie plädieren für mehr Staat und Steuern, Steuerkürzungen und eine geringere Staatsquote werden grundsätzlich für falsch gehalten; auch legt die BBC eine einseitig proeuropäische Haltung an den Tag und neigt dazu, die Gegner, sei es gegen die Teilnahme am Euro oder gegen weitere Integration der EU, erst gar nicht zu Wort kommen zu lassen. Das Weltbild der BBC ist säkular und geprägt von antichristlichen Reflexen; zugleich wird in aller Regel alles unterlassen, was Muslime verletzen oder als Kritik am Islam gedeutet werden könnte. Weshalb selbst die Auseinandersetzung mit dem totalitären Islamismus unterblieb.

Gar nicht selten werden mit voller Absicht unbequeme Wahrheiten verschwiegen, wenn sie dem Konsens zuwiderlaufen oder wenn man negative Folgen einer wahrheitsgetreuen Berichterstattung befürchtet. Selbstzensur, aus „guten Motiven“ heraus, wurde von der BBC beim Thema Einwanderung und Asyl vorexerziert. Jeder noch so berechtigte Hinweis auf die riesige Zahl von illegalen und legalen Einwanderern wurde verschwiegen. „Immigration Watch“, eine Organisation, die sich durch seriöse Zahlen und Informationen auszeichnet, fand lange Zeit in den Programmen der BBC kein Gehör. Erst nach dem Eingeständnis der Regierung, sie habe die Zahl der Zuwanderer aus den neuen Mitgliedsländern der EU um gut eine halbe Million unterschätzt und wisse nicht, wie viele illegale Einwanderer im Lande weilten, gab die BBC ihre Zensur widerstrebend auf. Durch die Korridore von Broadcasting House weht die Ideologie des Multikulturalismus, oft verbunden mit einem moralischen Relativismus, der sich durch Geringschätzung, wenn nicht Ablehnung des eigenen demokratischen Staates auszeichnet.

Kürzlich hat die BBC ein bisschen verschämt einräumen müssen, dass die Kritik berechtigt ist. Eine Kommission legte nach einjähriger Arbeit einen Bericht vor, in dem eingeräumt wird, dass es den „linksliberalen Bias“ in den Programmen der BBC gibt.

www.zeit.de/online/2007/30/bbc

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