Meinung : Im Zwei-Drittel-Takt

„Güte, nur drei Zylinder?“ vom 4. Mai

Bezüglich des Artikels ist festzustellen, dass der Motorjournalist Rainer Ruthe, wenn er schon in die Historie geht, sich sorgfältiger sachkundig machen sollte. Nicht nur in der Ex-DDR fuhr man Dreizylinder-Zweitakter, sondern auch im Westen. Dies neben anderen Herstellern wie Lloyd, Goliath. Allerdings dort mit zwei Zylindern, insbesondere bei DKW (ehemalige deutsche Automobil- und Motorradmarke) in den verschiedensten Modellen bis etwa 1966 beim Typ F 102, der mit fast gleicher Karosserie dann von Audi übernommen, als Audi 60 mit Viertaktmotor weiterlief. Insofern im Osten und auch Westen keine Ausnahme. Die Produktion eines Zweitakters ist zwar günstiger und wartungsärmer (kein Ölwechsel), aber verbraucht zu viel Kraftstoff und hat ungünstige Abgaswerte.

Ansonsten schätze ich als alter Abonnent die meistens präzisen Artikel Ihrer Zeitung und würde mir wünschen, dass dies so bliebe.

Günter Hoffmann, Berlin-Lichtenrade

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