Meinung : Immer hinterher

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Christian Wulff kann einem auch langsam leid tun. Dauernd wird er gefragt, ob er nicht Kanzlerkandidat der Union werden wolle. Ja, was soll er da antworten? Die Wahrheit wäre: Klar, wenn ich könnte. Kann er aber nicht, weil die Position auf absehbare Zeit vergeben ist. Also versichertWulff wöchentlich wieder: Nein, will ich nicht, ich schwör! Weil ihn aber weiter alle zweifelnd angucken, ist Christian Wulff nun dafür, die KFrage früh zu klären, im Herbst und nicht erst Anfang 2006. Unverschlüsselt heißt das: Ich helfe Angela Merkel. Auf die Idee mit der frühen Nominierung ist Merkel nämlich auch schon gekommen, vor Wochen, als es der Union und ihr nicht gut ging und ein interner Putsch nach der Wahl in Nordrhein-Westfalen immerhin denkmöglich schien. Davon redet heute niemand mehr. Die CDU-Chefin kann also neu nachdenken, ob nicht eine späte Nominierung cleverer wäre. Bloß der arme Christian Wulff müsste sich dann noch länger fragen lassen, ob er nicht ... bib

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