Meinung : Immer mit der Ruhe

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Grillparzer und Grillpartys – und dann kommt der Sommer. Der Papst (sic!) hat vor Tausenden von Gläubigen in Rom vor der Abfahrt ins AostaTal und dann nach Castel Gandolfo uns allen gewünscht, dass wir ein wenig entspannen mögen. Und das, selbst wenn wir nicht wegfahren können. Nun, hier sind wir und werden uns bemühen. Ent- span- nen. Ein Mantra. (Da fällt einem Gandhi ein: Es gibt Wichtigeres im Leben, als beständig dessen Geschwindigkeit zu erhöhen.) Und es kann gelingen, wenn die Politik nicht stört, wenn sie freudvoller wird. Wie, das sieht man am neuen Bundespräsidenten, dem Laune-Direktor vom Amt. Bald wird es Stimmung wie auf dem Markusplatz geben, wenn er kommt, weil ja sonst nicht so viele so viel zu lachen haben. Wo aber selbst unser aller Kanzler im Bundestag heiter wird – da kann es auch für ihn noch heiter werden. Vielleicht hat er demnächst, im Urlaub in Italien (wo er nicht den Papst trifft, was vielleicht aber für ihn ganz gut wäre) ein bisschen Muße, darüber nachzudenken, wie es weitergehen soll. Mit ihm und uns. Wie sagte Johannes Paul II. weise: Trotz positiver Entwicklungen gibt es noch immer schwerwiegende Hindernisse. Er will deshalb den „Dialog der Nächstenliebe“ fortsetzen – wenn das nicht mindestens als Leitlinie auch hier zu Lande taugt. Reden wir mal drüber, oder? Vielleicht bei heißen Würstchen, der Lage angemessen. Und dann kommen wir ganz schnell auf Grillparzer, der sagt: Heute sorget ihr für morgen, morgen für die Ewigkeit. Ich will heut’ für morgen sorgen. Morgen ist für morgen Zeit. cas

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