Meinung : Integration von Ausländern: Ein bisschen Druck muss sein

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Kennen Sie den? Fragt ein Deutscher einen Türken: "Wo geht es hier nach Aldi?" "Zu Aldi", sagt der Türke mit Nachdruck. Daraufhin der Deutsche: "Was? Aldi hat schon zu?" Kurse zur Sprachförderung und Berufsberatung wären auch für viele Deutsche sinnvoll. Doch zu Recht geht der Staat davon aus, dass sie sich dank ihres Sprachvermögens soweit im Gemeinwesen zurechtfinden. Diese Selbstverständlichkeit kann man von Ausländern nicht erwarten. Woher soll die nach Deutschland verheiratete Frau aus der Türkei Deutsch können? Wieso erwartet man von dem brasilianischen Hightech-Experten mit Studium in den USA, dass er Deutsch spricht? Dieses Land profitiert von beiden und hat daher ein natürliches Interesse daran, dass sie Deutsch sprechen und zu eben solchen natürlichen Mitgliedern der Gesellschaft in diesem Land werden. Ein bisschen staatlicher Druck kann allerdings nicht schaden, um das Einleben zu beschleunigen. Lernen ist schließlich mühsam, wie auch die Deutschen im Zusammenleben mit Menschen anderer Kulturen lernen. Dieser Lernprozess hat seinen Preis, verspricht aber auch einen großen Gewinn.

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