Iran und USA : Am Rand der Historie

Diese ganze unheilvolle Geschichte, 35 Jahre, sie könnte ein Ende haben. Die Geschichte eines tiefen Zerwürfnisses zwischen den USA und dem Iran, dem der Mullahs, wohlgemerkt. Gegen den Schah hatten sie ja nichts, im Gegenteil. Was gab es nicht alles an Räuberpistolen zu berichten, in Jimmy Carters Präsidentschaft Ende der 70er über einen Stabschef, der verkleidet Gespräche in Paris führte, oder in der Ronald Reagans in den 80ern über Robert McFarlane, der als Emissär eine handsignierte Bibel, Colts und einen Kuchen in Form eines Schlüssels, der Herzen öffnet, mitgebracht haben soll. Einerlei, wahr ist, dass Ayatollah Chomeini 1979 alle verdammt hatte, die sich mit dem Satan USA einlassen würden. (Worauf die sogar Saddam Hussein im Krieg gegen den Iran unterstützten.) Und jetzt kann es sein, dass dieser Iran mit einem neuen reformerischen Kopf die atomare Provokation der Welt zu beenden bereit ist. Richtig, einiges ist offen, auf iranischer wie auf amerikanischer Seite, die Zustimmung ist nicht ungeteilt. Aber der Tag jetzt kann historisch sein: als Beginn einer großen Friedenslösung für die Region. Nachher, wer weiß, hat Außenminister John Kerry seinem Präsidenten den Nobelpreis verdient, den er voreilig bekam.cas

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