Meinung : Japanische Krankheit

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Die konservative norwegische Tageszeitung „Aftenposten“ aus Oslo meint zur Wirtschaftslage in den USA:

Die Finanzmärkte der Welt hoffen, dass der Zentralbankchef der USA alle wirtschaftlichen Probleme wegzaubern kann. Aber das kann Alan Greenspan nicht. Sein Zauberstab ist wirkungslos wie lange nicht. Die US-Zinsen sind schon auf 1,75 Prozent heruntergepresst, den niedrigsten Stand seit 40 Jahren. Die Parallelen zu Japans trostloser Wirtschaftslage seit Anfang der neunziger Jahre sind auffallend. Japan hat jahrelang mit Nullzinsen gelebt, ohne eine Wirkung. Auch in den USA ist die Blase geplatzt. Wir haben nicht die geringste Garantie dafür, dass die Wirtschaftslokomotive der Welt nicht vor einer japanischen Krankheit mit Dauer steht.

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