Meinung : Kein Vorsprung durch Technik

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„Eine Telefonistin, ein Kindermädchen, eine Schauspielerin und Schriftstellerin und eine Stewardess definieren das Land.“ Das ist die Kurzformel, mit der seit einigen Wochen der Sieg des Matriarchats in Deutschland bewiesen wird. Gemeint sind Liz Mohn von Bertelsmann, Friede Springer vom SpringerVerlag, die Unseld-Witwe Ulla Berkéwicz und Sabine Christiansen. Dann kam auch noch die Heidenreich. Männerdämmerung? Nein, schon wieder wendet sich das Blatt: Die Emanzipation ist nämlich ungesund. Das hat die Umfrage einer britischen Zeitschrift ergeben. Die heutige Frau nehme durchschnittlich 2178 Kalorien zu sich, verbrenne aber wegen geringer Hausarbeit nur 556. Vor 50 Jahren seien Frauen viel schlanker und fitter gewesen – weil sie den Haushalt ohne Waschmaschine, Staubsauger oder Küchenmaschine erledigen mussten. Von den 1812 Kalorien, die eine Frau damals zu sich nahm, gingen 1512 wieder für die Hausarbeit drauf. Das Ergebnis: Nur eine Frau, die putzt und kocht, ist kerngesund; beruflicher Erfolg dagegen ist ihr Tod. Die Herrschaft der Frau, und das nennt man Dialektik, wird also nur von kurzer Dauer sein. mos

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