Meinung : Keine feste Bank

„Zehn Milliarden im Blick“ vom 4. Februar

Wieder einmal verkündet Herr Ackermann vollmundig Gewinnvorgaben, die von den Mitarbeitern zu erzielen sind. Oberste Prämisse hat dabei eindeutig die Zielvorgabe, wie die erreicht wird, danach wird nicht gefragt. Da die – vor wenigen Jahren noch verprellten und seinerzeit in die Deutsche Bank24 abgeschobenen – Privatkunden maßgeblich zu diesem Ergebnis beitragen sollen, lässt die Ackermann’sche Zielvorgabe nur einen Schluss zu, nämlich verkaufen, verkaufen und nochmals verkaufen. Die Anlageinteressen der Kunden werden somit nicht beachtet, zehn Milliarden sind einzig und allein das Ziel. Faule Fonds müssen eben an den Kunden gebracht werden, die Gebührenschraube wird weiter nach oben gedreht. Die Bankenaufsicht und auch Verdi sollte die Deutsche Bank kritisch beobachten und bei Verdacht entsprechend reagieren.

Klaus-Dieter Dominick,

Berlin-Haselhorst

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