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aus Paris appelliert an Europa, Spanien nicht seinem Schicksal zu überlassen:



Die konservative Regierung setzt möglicherweise durch die massiven Sparmaßnahmen die Zukunft der Spanier aufs Spiel. All dies, um die Märkte zu beruhigen, die sich nicht überzeugen lassen, und Spanien seine vergangenen Fehltritte sehr teuer bezahlen lassen. All dies, um die Bedingungen Europas zu erfüllen, das von Madrid eine Verringerung der Defizite verlangt, ohne sich um die näheren Umstände zu kümmern. Europa hat es bereits versäumt, in den letzten zehn Jahren das künstliche Wachstum in Spanien zu verhindern. Europa darf nicht noch einmal den gleichen Fehler machen und das Land sich selbst überlassen, wie in den Jahren der aufgeputschten Fiesta. Man darf Spanien nicht seinem Schicksal überlassen.

aus London schreibt zu den Olympischen Spielen, die am Freitag in London beginnen:

Die Spiele stehen kurz vor ihrer Eröffnung und wir freuen uns darauf. Dabei lassen sich leicht Anlässe für Zynismus finden. Das Fiasko mit dem Sicherheitsdienst G4S brachte eine Flut von Kritik über chaotische Zustände, wo sorgfältige Vorbereitungen erforderlich gewesen wären. Die Bürger werden weiterhin über Störungen und Verkehrsprobleme und die Kosten von neun Milliarden Pfund klagen, was durchaus seine Berechtigung hat. Doch die Regierung hat schon sehr viel mehr Geld für Dinge verschwendet, die sehr viel weniger zu bieten hatten. Als Nation mögen wir weiterhin nach der „Goldmedaille im Nörgeln“ streben. Doch wenn alles gut geht, was wir inständig hoffen, sollten wir stolz sein. Möge die Party beginnen.

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