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kommentiert die Deutsche Islamkonferenz:



Nie fanden die zahlreichen unterschiedlichen muslimischen Gruppen und Strömungen zu einer einheitlichen Sprache. Der zentralen islamischen Kultusgemeinde, als anerkannte Religionsgemeinschaft Ansprechpartner des Staates, gehören nur etwa ein Prozent der Gläubigen an, sie kann daher nicht einmal ansatzweise den Anspruch erheben, die deutschen Muslime zu vertreten. Die Schwierigkeiten hüben und drüben erodieren die Konferenz seit Langem. Thomas de Maizière schloss 2010 den Islamrat aus, der Zentralrat der Muslime nahm praktisch gleichzeitig aus Protest gegen das angebliche staatliche Diktat bei der Themenwahl selber den Hut. Das Innenministerium schätzt, inzwischen vertrete die Konferenz nur noch die Hälfte aller deutschen Moscheegemeinden. Dies ist nicht die Basis für große Sprünge.

aus London plädiert für Neuverhandlungen der britischen EU-Mitgliedschaft:

Was auch immer das Ergebnis des Euro-Durcheinanders sein wird, aus der Euro-Krise wird ein anderes Europa entstehen, als es vorher existierte. Vor einer abschließenden Beurteilung sollten wir ein Ergebnis der Verhandlungen der Mitglieder der Euro-Zone abwarten, bevor wir darüber entscheiden, ob wir der Europäischen Union auch weiterhin angehören wollen. Dies wird auch der richtige Augenblick sein, um die Mitgliedschaft Großbritanniens neu auszuhandeln. Wenn Premier Cameron die Fülle der Brüsseler Regelungen verringern, die Zukunft der Finanzdienstleistungen in der City sichern und Einschränkungen unserer Außen- und Verteidigungspolitik verhindern könnte, wäre das ein Erfolg. Heute zeigen Umfragen, dass die Stimmung in Großbritannien gegen Europa sich verhärtet.

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