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aus Rom erkennt Parallelen zwischen den Protesten in der Türkei und in Brasilien:



Am Anfang war Tunesien, dann Chile und die Türkei. Und jetzt Brasilien. Was haben die Straßenproteste in so unterschiedlichen Ländern gemeinsam? Verschiedene Dinge, die alle überraschend sind. 1. Kleine Zwischenfälle, die groß geworden sind. In allen Fällen sind die Proteste von lokalen Ereignissen ausgegangen, die sich unerwartet in eine nationale Bewegung verwandelt haben. 2. Die Regierungen reagieren falsch. 3. Die Proteste haben weder einen Anführer noch eine Befehlslinie. 4. Es gibt niemanden, mit dem man verhandeln oder den man einsperren könnte. 5. Es ist unmöglich, die Konsequenzen der Proteste vorherzusagen. 6. Wohlstand bedeutet nicht gleich Stabilität. Die größte Überraschung dieser Proteste ist, dass sie in erfolgreichen Ländern passieren, zumindest aus ökonomischer Sicht.

aus Moskau kommentiert die Flucht des früheren US-Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden über Russland:

Dass nun die Russische Föderation daran beteiligt ist, Herrn Snowden zu einer Anerkennung als politischer Flüchtling zu verhelfen, kann leicht zu einer neuen Verschlimmerung der Beziehungen zwischen den USA und Russland führen. Die amerikanischen Senatoren haben bereits gedroht, den Russen zu zeigen, dass ihre Aktionen nicht unbeantwortet bleiben. Aber in Moskau werden diese Anschuldigungen und Vorwürfe ruhig aufgenommen. Hier fürchtet niemand das Aufkommen eines neuen Konflikts mit den Vereinigten Staaten von Amerika.

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