Meinung :  KIOSK 

in der „FAS“ schreibt Gertrud Höhler zur Kanzlerin und zur CDU:

Noch ein paar Monate trennen uns von der Wahl. Wir haben noch Zeit, von der Verharmlosung der politischen Richtungsentscheidung Abstand zu nehmen. Die CDU sollte den ungewohnten Gedanken einer mutigen Auseinandersetzung prüfen. Sie muss sich von der Legende verabscheiden, die Bürger honorierten einen Fetisch, der „Geschlossenheit“ heißt. Die Krise der CDU kann nicht die Kanzlerin lösen, weil sie Teil des Problems ist. Sie kann genau deshalb nach der nächsten Wahl in verschiedenen Konstellationen weiterregieren.

Ein klares Profil wäre da nur hinderlich. Merkel setzt auf Überleben durch Anpassungsintelligenz. Warum heute Positionen besetzen, die sie morgen wieder verlassen wird? Das Karrieremodell der Kanzlerin schluckt das Profil der CDU.

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