Meinung :  KIOSK 

Aktuelle Pressestimmen aus "The Times" und "La Stampa"

aus London beklagt die schlechte Organisation des Klimagipfels in Kopenhagen durch die Vereinten Nationen: Auf dem Weltklimagipfel hat China heftigen Widerstand gegen starken US-amerikanischen Druck für ein Regime internationaler Kontrollen geleistet. Doch abgesehen von den Schwierigkeiten mit den Chinesen haben sich die UN ein heilloses Durcheinander geleistet. Jedes Verfahren, das aus den Teilnehmern von Tuvalu und den Malediven Stars einer Veranstaltung macht, wird kaum Fortschritte machen. Es gibt jedoch keinen Grund anzunehmen, warum die UN mit einer besseren Führung nicht in der Lage wären, zumindest ein Gipfeltreffen vernünftig zu organisieren. Zurzeit sind die UN wesentlich schwächer als die Summe ihrer Mitglieder. Es war schon vorher klar, dass eine Vereinbarung in Kopenhagen schwierig werden würde. Die chaotische Organisation der UN hat es noch schwerer gemacht.

aus Turin schreibt über die Christenverfolgung in vielen Ländern der Erde:

Es ist nicht so einfach, sich in dem „globalen“ Babel einen Christen zu nennen. Der Heilige Stuhl überwacht die Länder, in denen der Glaube an Jesus Christus verboten ist oder aber bekämpft wird von asiatischen und von afrikanischen Islam-Fundamentalisten, von gottlosen Kommunisten, fanatischen Hindus oder auch nationalistischen Buddhisten. Von Nigeria bis Vietnam, vom Jemen bis nach China und von Algerien bis Indonesien gilt dies. Ist schon das 20. Jahrhundert die Epoche mit der bis dahin größten Zahl christlicher Märtyrer gewesen, so setzt das dritte Jahrtausend eben diese Blutspur weiter fort, wie ein Bericht des Vatikans über die Kirche in der Welt auflistet.

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