Meinung : KIOSK

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Was die Männer von Sarqawi getan haben, ist Barbarei. Ein moralisch unverzeihliches Verbrechen, aber auch ein politischer Akt, der verheerend ist für die Sache, die sie vertreten. Denn wenn die Empörung über die Folter im Gefängnis von Abu Ghraib in den arabischen Ländern und in der übrigen Welt legitim ist, dann müssen auch dieser Mord und das Video, das ihn zeigt, einhellige Reaktionen hervorrufen. Und man darf auf eine einstimmige Verurteilung dieses von Al Qaida inszenierten Verbrechens hoffen, dieser Eskalation des Abscheus.

aus London schreibt zum gleichen Thema: Diese Bilder zeigen jedem Amerikaner eloquenter als jede Präsidentenrede, was bei diesem Konflikt auf dem Spiel steht. Es ist eine Antwort an die Adresse derjenigen, die sagen, dass der Krieg im Irak nichts mit dem Krieg gegen den Terrorismus zu tun hat. Es ist die Antwort an alle, die die unversöhnliche und mörderische Feindlichkeit eines radikalen Islamismus gegen den Westen im Allgemeinen, und gegen Amerika im Besonderen verneinen. Wenn die Alliierten im Irak standhaft bleiben, während sie die Mitglieder von Al Qaida daheim und im Ausland aufspüren, kann und muss dieser Krieg gegen den Terror gewonnen werden.

meint zur Rede des Bundespräsidenten: Der Staat hat für ihn immer noch eine Schutzfunktion für den Einzelnen. Immer vorausgesetzt, die Politiker werden ihrer Verantwortung auch gerecht. Vielleicht mehr als an allem anderen spürt man darin Raus politische Sozialisierung aus einer anderen Zeit.

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