Meinung : KIOSK

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Die Wähler in Indien sind begierig darauf, die Früchte des Wohlstands zu teilen. Der nächste Regierungschef wird sie zufrieden stellen müssen, ohne die wirtschaftliche Entwicklung und die internationale Öffnung Indiens zu gefährden. Sonia Gandhi wird beweisen müssen, dass sie nicht nur Erbin einer Dynastie und Witwe eines ermordeten Premiers ist, sondern dass sie aus eigenem Vermögen die Qualitäten hat, ein Land mit über einer Milliarde Menschen zu regieren. Andernfalls könnten diese gleichen Wähler sie bei der nächsten Wahl wieder in die Opposition verbannen.

aus London meint zu den gefälschten Folterbilder im „Mirror“: Er hatte die Schuld an einem unzivilisierten verantwortungslosen Spiel. Es ist keine Übertreibung zu sagen, dass Chefredakteur Morgan mit seiner Entscheidung, diese gefälschten Fotos zu veröffentlichen, das Leben Tausender junger Briten aufs Spiel setzte und alles bisher unter Opfern von unseren Truppen Erreichte gefährdete. Was für Morgan eine Art Spiel gewesen sein mag, war eine Frage von Leben und Tod im Irak. Der „Mirror“ hat gut daran getan, ihn los zu werden.

schreiben zum bevorstehenden Treffen zwischen dem Papst und dem amerikanischem Präsidenten: Ausgerechnet der Papst nimmt nun die Moderne gegen fundamentalistische Strömungen im Islam in Schutz. Demzufolge dürfte dem christlichen ,Fundi’ George W. Bush bei der Begegnung mit dem Papst eine Bußpredigt in Sachen Irak bevorstehen.

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