Meinung : Klitzekleines Bubenstück

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Ach wie schön könnte die Welt des Hans Eichel sein: Er könnte einen Batzen Geld einnehmen, wenn die Bundesbank die ganzen120 Tonnen Gold verkaufen würde, die sie verkaufen darf. Nur: Die Bundesbank will nicht. Sie verkauft nur acht Tonnen, obwohl Gold im Augenblick teuer ist wie selten zuvor – und die kauft ausgerechnet Hans Eichel. Weil die Bundesbanker finden, dass die Bundesregierung nicht schnell genug voran macht mit dem Reformwerk, verweigern sie sich seinen Wünschen nach einer spürbaren Hilfe. Und so wird das, was ein Coup für Hans Eichel hätte werden können, nur ein kleiner Streich im Verschieben von Haushaltsposten ins kommende Jahr: Eichel kauft acht Tonnen Gold zur Münzprägung. Das Geld bekommt er im nächsten Jahr zurück – mit den Bundesbankgewinnen. uwe

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