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Auf den Punkt

Heilige Vielfalt

Malte Lehming über Anti-Islamisten, Antisemiten und Religionsunterricht in Berlin
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Malte Lehming, Leitender Redakteur (Meinung) - Foto: Kai-Uwe Heinrich
Berlin -  Drei zeitliche Zufälligkeiten ergeben ein überraschend stimmiges Bild. Erstens: An diesem Wochenende findet in Köln ein "Antiislamisierungskongress" statt, veranstaltet von politisch äußerst rechts stehenden Gruppierungen. Zweitens: Am kommenden Montag geht in Berlin das Volksbegehren für das Wahlpflichtfach Religion an staatlichen Schulen in die zweite Runde. Drittens: Vor zwei Tagen wurde in Washington eine breit angelegte Studie des seriösen "Pew Research Centers" über antisemitische und antimuslimische Einstellungen in Europa vorgelegt. Eines der Ergebnisse: Je antisemitischer Menschen sind, desto antimuslimischer sind sie auch. Und: Eigene Religiosität macht tolerant. Bei Amerikanern etwa, der christlichsten aller westlichen Nationen, sind antisemitische und antimuslimische Ressentiments am geringsten ausgeprägt.

Religion macht intolerant: Dieser beliebte Satz ist selbst ein Vorurteil. Es nährt sich durch einen platten historischen Schnelldurchlauf - Hexenverbrennung, Kreuzzüge, Zwangstaufen -, hat aber mit der Aktualität, zumindest in der freien Welt, nichts zu tun. Die größten Verbrecher des 20. Jahrhunderts, Hitler und Stalin, waren säkulare, antireligiöse Fanatiker. Und es waren oft tief religiöse Menschen, wie Dietrich Bonhoeffer und Alexander Solschenizyn, die den Diktatoren widerstanden. Der Glaube kann nicht nur Berge versetzen, er ist heute offenbar auch eine Quelle der Humanität.

Deshalb wissen die drei großen monotheistischen Glaubensgemeinschaften in Deutschland, dass sie gegen Säkularisierung und Intoleranz zusammenhalten müssen. Vertreter der jüdischen Gemeinschaft sind hoch sensibel, wenn Brandanschläge auf türkische Einrichtungen verübt werden. Für das Recht auf den Bau von Moscheen streiten Bischöfe oft am leidenschaftlichsten. Dass der "Antiislamisierungskongress" ausgerechnet in einer deutschen Großstadt stattfindet, ist erklärlich: Deutschland ist in einem hohen Maße säkularisiert, deren Einwohner stehen auch deshalb an der Spitze derer in Europa, die antimuslimisch (50 Prozent) und antisemitisch (rund ein Viertel) eingestellt sind.

Und was hat das mit dem Religionsunterricht in Berlin zu tun? Ganz einfach: Menschen in ihrem Glauben zu stärken, macht sie frei, sich für den Glauben anderer stark zu machen. Nicht allein die kognitive Kenntnis der Vielfalt der Religionen führt zur Toleranz, sondern vor allem das aufgeklärte, gefühlsmäßige Verstehen des Religiösen an sich. Der Kirchgänger weiß nicht nur, sondern spürt in seinem Innersten: Wer heute Moscheebauten verbieten will, schändet morgen Thorarollen und übermorgen Kanzeln.
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Comment
von unbekannt | 19.9.2008 15:13 Uhr
Religiosität macht weder tolerant noch
intolerant. Wichtig ist, wie die Religiosität ist, die man hat. Ich habe im klassischen Sinne keine R., im modernen Sinn schon. Sie heißt Demokratie, und diese hat die christlichen Kirchen nach 1945 tolerant gemacht und demokratisiert.

Wäre Religion wirklich so wichtig, wäre unerklärlich, dass ich sehr gut zwischen Gut und Böse unterscheiden kann. Denn ich habe mich noch nie von Priestern belehren lassen.

Meine moralische Erziehung verdanke ich meinen Eltern und der Schule. Diese sind sehr gut ohne die Weltreligionen und Gottes Willen ausgekommen bei ihrer Vermittlung des Unterschiedes zwischen Gut und Böse.

Um zu einem ethischen Konsens in der Gesellschaft beizutragen, sind die Religionen grundsätzlich ungeeignet. Das ist bekannt seit den Religionskriegen. Sie wurden durch Politik bewältigt.

Diese politische Tradition setzt die Demokratie fort, indem sie sich areligiös begründet und den moralischen Konsens der Demokraten erzeugt, unseren Unterschied zwischen Gut und Böse.
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von riegel riegel ist gerade offline | 19.9.2008 16:40 Uhr
@furunkel 1
Zgf. Ihre Religion ist die Demokratie und damit unterscheiden sie zw. Gut und Böse.
Das bedeutet aber, das es in ihrer Gesellschaft Demokraten, Christen, Moslems und Atheisten etc. gibt.
Die entspricht aber nicht der Realität. Die Demokratie ist ein Konsenses vieler Lebenskonzepte. Demokrat sein, schließt z.B. nicht Christsein aus. D. ist kein eigenständiges Lebenskonzept. Höchstens bei einer multiplen Persönlichkeit.

Aus den Konflikten der Religionen, Nationen und sozial. Gruppen erwuchs im Gegenteil das Konzept der modernen Demokratie. Dies geschah in der Moderne zuerst in den USA. Es ist also keineswegs gegen die Religionen geschehen, sondern mit den Religionen, um des inneren Friedens willen. In Dtl. war durch die Regelung - cuius regio, eius religion, dieser demokr. Weg lange außer Kraft gesetzt. Eben weil die religiöse Frage von den Fürsten nicht als individuelles Recht zugesprochen wurde. Darum gab es in Dtl . auch Probleme in der demokr. Entwicklung.
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von riegel riegel ist gerade offline | 19.9.2008 17:08 Uhr
furunkel 2
Gut und Böse

Es wird jeder behaupten, das er den Unterschied kennt.
Es ist eine subjekt. Wahrnehmung. Das Handeln in gleichen Fällen muss aber deshalb nicht bei allen gleich sein.
Die Religion, insbes. die christl., stellt die Frage nach Schuld, Bekennen von Schuld und Besserung, die sich bewusst mit dem eigenen Versagen auseinandersetzt und einen neuen Anfang ermöglicht. Diese Religion ist bewusst selbstkritisch mit dem eigenen subjekt. Umgang von Gut und Böse. Sie verarbeitet auch das Erkannte. Das macht sie angreifbarer für Me .die diese Fragen sich nicht stellen..
Das ist nur in einer Religion möglich, aber wichtig, geg. Selbstüberheblichkeit.
Es wird klar in der Reflexion der NS Zeit. Christen stellen die Frage nach der eigenen Schuld. Nicht weil sie schuldiger sind als andere, sondern weil Nichtchristen sich dieser Frage eher nicht stellen wollen und/ oder können. Es ist für sie einfach, das z.B. auf Christen zuschieben und sich selbst unreflektiert außen vor zu lassen.
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von kwiatuszek kwiatuszek ist gerade offline | 20.9.2008 10:01 Uhr
Selbstreflektiert...
... ist ein nicht religiöser Mensch genauso oder genauso wenig wie es jeder andere sein kann. Der Umgang damit kann jedoch unterschiedlich sein. Es stellt sich vielmehr die Frage, macht es nicht einfacher, gegen die eigenen Wertvorstellungen zu handeln, wenn es hinterher mit einer Beichte oder einem Rosenkranz, mal zugespitzt gesagt, wieder gut gemacht werden kann. Ich halte diese Art von Schuldbewältigung viel gefährlicher, denn für einen nicht religiösen Menschen gibt es diese Art von Erlösung von seiner Schuld nicht.
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von dali dali ist gerade online | 21.9.2008 17:44 Uhr
@kwiatuszek,
da irrt der Kommentator, denn auch protestantische Christen können nicht auf "Ablass" irgendwelcher Art hoffen,
im Gegenteil,
dieses Problem in der kath.Kirche steht im Mittelpunkt Luthers "Thesen"...
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von hans hans ist gerade offline | 19.9.2008 17:42 Uhr
Oh, ja bitte Hr. Lehming
... erzählen Sie vom Islam als Quelle der Humanität.
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von riegel riegel ist gerade offline | 19.9.2008 18:07 Uhr
@hans
Die Gruppen, die gerade in Köln für eine Moschee demonstrieren, sollten sich die Frage stellen lassen, warum sie in Berlin nicht für einen Religionsunterricht demonstrieren. Denn das entspräche dem in der Konsequenz.
Die gleichen Gruppen müssen sich fragen lassen, warum sie in der Historie der Kreuzzüge ein sehr einseitiges Ursache Wirkungschema benutzen, dass die Ursachen der Kreuzzüge nur als Zerrbild christl.Eroberungswahnes darstellt.
Wer Religion nur als Zerrbild versteht und darstellt und versucht Religionen im tägl. Tagesgeschäft für sich zu benutzen sägt am Konsens unserer zukünftigen demokratischen Gesellschaft. Darum gehören die Religionen in die Öffentlichkeit und an die Schulen, als gleichberechtigte Partner und nicht als böse Buben oder nach Bedarf als Opfer in die politische Gebrauchs- und Wahlviehecke. Nur in der Öffentlichkeit ist auch eine gegenseitige Auseinandersetzung auf Augenhöhe möglich. Alles andere führt zu Konflikten wie in Köln.
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von hans hans ist gerade offline | 19.9.2008 18:44 Uhr
Keine Frage
... ich bin dafür öffentlich Suren aus dem Koran zu zitieren.

Auch Sie, riegel, erzählen Sie doch vom Islam als Quelle der Humanität.

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von klaus_weiss klaus_weiss ist gerade offline | 19.9.2008 18:09 Uhr
Und wieder einer, ...
... der die Frage der Religion auf die Frage ihrer Institutionen reduziert. So wird aus einem Stipendiaten des georgischen orthodoxen Seminars in Tbilissi ein antireligiöser Fanatiker ... Möglichst hohe, reich ausgestattete und imposante Kirchen oder Moscheen sind nicht unbedingt Ausdruck einer möglicherweise tiefen Religiösität, sondern meist des Geltungsbedürfnisses der religiösen Führer des betreffenden Gebiets. Kein Wunder also, daß der Urnenpöbel in Köln, Pankow und anderswo seinerseits die Kirchen auf ihre Bauten reduziert und nicht mehr wie Lessing im "Nathan" fragt: Was tut ihr für die Menschen? Denn dann, so fürchte ich, sähe es in der Welt der Religionen plötzlich gar nicht mehr so human aus ...
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von klaus_weiss klaus_weiss ist gerade offline | 19.9.2008 18:10 Uhr
@hans
Das erste Wort des Koran lautet: "Lies!" Ich schlage vor, Sie tun dies und beantworten sich Ihre Frage selbst.
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von hans hans ist gerade offline | 19.9.2008 18:46 Uhr
Ich habe
.. den Koran gelesen. Sie auch? Dann werden Sie sicherlich vom Islam als Quelle der Humanität erzählen können. Ich kann es nicht.
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von friedrichherberg friedrichherberg ist gerade offline | 19.9.2008 18:15 Uhr
Islam und Toleranz?
Als praktizierender Katholik ist eines der zentralen Gebote für mich das Gebot der Nächstenliebe. Dieses Gebot gilt unabhängig von der Religion und der Herkunft des anderen. Es leitet sich aus der Aussage der Bibel ab, dass der Mensch, und damit ist jeder Mensch gemeint, ein Ebenbild Gottes ist. Aus diesem Gebot leitet sich auch die Pflicht zur Toleranz und zur Abwehr totalitärer Strukturen ab.

Und damit sind wir beim Islam. Wenn ich dem, was ich in den letzten Monaten über den Islam gelernt habe, stimmt, dann verbietet der Islam seinen Gläubigen, Andersgläubige als gleichberechtigt anzusehen. Damit kann es für den gläubigen Muslim auch keine Toleranz gegenüber Nicht- oder Andersgläubigen geben.

Dieser Unterschied blockiert die Integration der Muslime in westliche Gesellschaften.

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von unbekannt | 19.9.2008 18:57 Uhr
@riegel Christsein schließt nicht
grundsätzlich aus, Demokrat zu sein. Aber am Anfang der neuzeitlichen Demokratiebewegung werden Demokraten vom Absolutismus im Auftrag des christlichen Gottes bekämpft, obwohl die Demokraten mit Bezug auf denselben Gott begründen, dass Gott will, dass Christen auch Demokraten sind. Daher kommt die Demokratie heute ohne Gott aus. Mit Bezug auf Gott lässt nicht entscheiden lässt, ob wir Demokraten sein sollen.

Demokratie wirkt so auf die Menschen, die z. B. Christen sein wollen, ein, dass sie demokratische Christen sind. Christen, Muslime, Juden, Atheisten usw. können nur friedlich zusammen leben, wenn sie alle Demokraten sind. Das Primat des Demokratischen muss von allen akzeptiert, die besondere Religion demokratisiert werden. Unsere allgemeine Religion heißt Demokratie.

Die Unterscheidung zwischen gut und böse ist nicht subjektiv. Sie wird von der Gesellschaft hergestellt, sofern es von öffentlichem Interesse ist. Sonst kann jeder diese Unterscheidung treffen, wie er möchte.
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von dali dali ist gerade online | 23.9.2008 15:22 Uhr
@furunkel und die Begriffe
mir sind von protestantischen Kirchen keine antidemokratischen Haltungen bekannt.
So dürfte denn furunkel schon mal die kath. Kirche meinen.
aber auch die wendete sich vorrangig gegen die Aufklärung und trat höchstens als Gutsbesitzer (z.B. franz Nationalversammlung 1789) gegen Demokratie auf.
Auch verwechselt furunkel mal wieder eine Staatsform nicht nur mit dem Wesen einer Religion.
Auch handelt natürlich auch ein Staat "subjektiv", was man z.B. daran sieht, dass etwa was vor 50 Jahren absolut tabu war heute gesell. Standard ist, aber auch umgekehrt, kann was damals selbstverständlich war, heute absolut tabu sein.
aber selbst das Kernproblem vieler Muslime wird durch Demokratie nicht mal tangiert:
die Trennung von Religion und Staat findet auch in diktatorischen Staaten (z.B. Irak, Syrien) statt.
Daraus folgt,
auch Mitglieder von Religionsgemeinschaften müssen bereit seit, gesetztes Recht zu befolgen, unabhängig ihrer eigenen Haltung, unabhängig von der Staatsform...
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von klaus_weiss klaus_weiss ist gerade offline | 19.9.2008 19:43 Uhr
@hans, @friedrichherberg
4,92 Kein Gläubiger sollte einen anderen Gläubigen töten, es sei denn aus Versehen. Wer einen Gläubigen aus Versehen tötet, der soll einen gläubigen Gefangenen befreien; und seiner Familie soll Blutgeld gezahlt werden, es sei denn, sie erlassen es als Almosen. [...] 93 Wer einen Gläubigen mit Vorsatz tötet, dessen Lohn ist die Hölle; ewig soll er darin verweilen. Allah zürnt ihm und verflucht ihn und bereitet für ihn gewaltige Strafe.

Desweiteren 4,36, 5,32, 5,48, 6,108, und so weiter und so fort. Sie werden in allen religiösen Büchern aber auch leicht die heute nicht mehr zeitgemäßen Gebote finden, die von Mord und Totschlag oder dem Weib, das dem Manne Untertan zu sein hat.

Entscheidend ist, was den Menschen (an)getan wird. In diesem Falle dürfte allerdings das Christentum nicht sehr rosig dastehen. Ich gebe zu, ein Beispiel für besondere Inhumanität ist die muslimische Reichensteuer. Der pure Kommunismus ...
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von hans hans ist gerade offline | 19.9.2008 20:21 Uhr
Mit anderen Worten
... Ungläubige sollte man töten? steht denn auch im Koran wer die Ungläubigen sind? klaus_weiss?
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von bluitgen bluitgen ist gerade offline | 19.9.2008 20:14 Uhr
1+1=2 ?
Wer heute Moscheebauten verbieten will, schändet morgen Thorarollen und übermorgen Kanzeln.
Wer heute keinen Spinat mag, isst morgen keine Auberginen und übermorgen keine Karotte?
Wer heute die Nachbarin nicht mag, überfährt morgen ihren Hund und erdolcht sie übermorgen?
Schwach, ganz schwach, Herr L., auch wenn es einem Kirchgänger als Zitat in den Mund gelegt wurde.
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von niels niels ist gerade offline | 19.9.2008 20:20 Uhr
Lügen mit lange leben
Da war es wieder: " Hitler und Stalin, waren säkulare, antireligiöse Fanatiker.".

Hätte Ich eine Euro für jedes Mal das Ich diese Logik gehört habe....wohnte Ich jetzt am Strand in Mexico.

Stalin: In seine autoritative studie "Der junge Stalin: Das frühe Leben des Diktators 1878-1917" zeigt der britsiche historiker Simon Sebag Montefiore wie viel der junge Josef von seine Erfahringen am Priesterseminar in Tiflis geprägt wurde.

Wenn es um Hitler geht ist er produkt der Katolische Kirche gewesen. (Wer hat ja - laut Rom und Hitler- Kristus getötet, wenn nicht die Juden) Mein Kampf und mehere Reden zeigen das er Monotheist war und über die Wille Gottes redet.

Ausserdem - es gab ein Dietrich Bonhoeffer. ABER es gab auch eine ganze Klerikale hierachie die schnell eingeknickt sind.

Können wir diese skurrile Argument jetzt lassen.
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von tutnix tutnix ist gerade offline | 19.9.2008 20:41 Uhr
Antisemitisch und islamophob?
Die Studie würde ich gern mal genauer unter die Lupe nehmen.
Mich würde man wohl eher als islamophob einorden aber ich kann nicht von mir behaupten, ich sei antisemitisch.

Nein ganz im Gegentum, immer wenn ich mir die sogenannte "Israelkritik" in unseren Qualitätsmedien reinziehe, überkommt mich der Philosemitismus.

Haben sie mal einen Link dazu, Herr Lehming?
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von klaus_weiss klaus_weiss ist gerade offline | 19.9.2008 20:52 Uhr
@hans
Die Ungläubigen sind im Zweifel immer die anderen, die dann als Moslems und Juden auf Scheiterhaufen verbrannten. Noch heute gibt es einen Ratzinger, der für die Erleuchtung der Juden betet, weil sie sich weigern, Jesus Christus als Heiland anzuerkennen -- hallo, Karfreitagsfürbitte. Die Scheiterhaufen und abgeschlagenen Köpfe gibt es heute noch, sie werden in Form von Kreuzzügen präsidial angekündigt und durchgeführt. Während wir den Bonhoeffer bemühen, segneten seine Kollegen die Verbrennungsöfen und die Panzer, murmelten die Geistlichen in Stalingrad den Durchhaltebefehl und die Afghanen neben "Tod den Amerikanern!" eben auch "Alahu akbar!"

Das Humane einer jeden Religion muß sich über Taten beweisen, nicht über das Getöne der Halbgebildeten. Leider steht das noch aus. Aber vielleicht können wir in tausend Jahren eine Antwort erhalten.
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von hans hans ist gerade offline | 19.9.2008 21:24 Uhr
Sehen Sie, das unterscheidet uns.
Ich habe nach der Quelle im Islam zur Humanität gefragt. Sie erzählen mir was von Scheiterhaufen und abgeschlagene Köpfe, Kreuzzügen und irgendwelchen Kollegen eines lutherischen Theologen die Verbrennungsöfen und Panzer segneten.

Ihr Vortrag ist an Rabulistik wahrlich nicht zu toppen. Vom Wahrheitsgahalt und Ihrer Sachkenntnis möchte gar nicht erst schreiben.

Ich antworte trotzdem. Zeigen Sie mir aus der Heilgen Schrift Quellen auf, die dieses was Sie vorgetragen haben fordern.
Und belegen Sie den Islam als Quelle der Humanität.

Vielleicht noch dieses: wenn ein Bankräuber sich als Polizist verkleidet, verhaften Sie die Polizei?
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von rc rc ist gerade offline | 19.9.2008 22:42 Uhr
Nicht nachvollziehbar
Eigene Religiosität macht tolerant? Diese Erkenntnis gewinnt man, in dem Amerika als Beispiel gilt, das auf alle anderen religiösen Nationen und Gruppen übertragen werden kann? Der Vergleich hinkt gewaltig. Ich glaube, dass es v.a. darauf ankommt, in wie weit Menschen neben religiösen Werten eben jene der Aufklärung akzeptieren. Denke, Herr Lehming macht es sich bei seinem Vergleich zu einfach. Gerade bei vielen islamischen Gemeinschaften ist die Akzeptanz anderer Religionen und anderer Werte relativ gering. Dagegen wird heute weder in der katholischen noch in der evangelischen Kirche gegen andere Religionsgemeinschaften gehetzt. Unterschiede zeichnen sich ab.
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von uniliese uniliese ist gerade offline | 19.9.2008 22:45 Uhr
religiös = Kirchengänger?
Leider vermisst der Artikel den beim Tagesspiegel gewohnten Tiefgang. Sind religiöse Menschen automatisch christliche Kirchengänger? Man sollte hier doch genau differenzieren. Religiöse Menschen können Anhänger ganz unterschiedlicher Religionen sein, tolerante-intolerante, fremdbestimmte oder eigenbestimmte oder auch ganz individuell religiös. Tolerant kann nur der oder die sein, die andere Religionen gleichberechtigt neben der eigenen akzeptieren kann. Und wieso sind die meisten der heutigen Kriege oder Konflikte immer noch Glaubenskriege?
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von wusch wusch ist gerade offline | 19.9.2008 23:01 Uhr
Oh heilige Einfalt!
Zitat: "Eines der Ergebnisse: Je antisemitischer Menschen sind, desto antimuslimischer sind sie auch."

Genau. Deshalb gibt es ja auch unter gläubigen Muslimen wie Herrn Ahmadinejad aber auch bei diversen arabischen Fernsehpredigern sowenig Antisemitismus: Weil sie alle so antimuslimisch eingestellt sind.

"Und: Eigene Religiosität macht tolerant. Bei Amerikanern etwa, der christlichsten aller westlichen Nationen,"

Interessant, dass die USA mit einer 10mal so hohen Anzahl von Gewaltverbrechen und Gefängnisinsassen pro 1000 Einwohner wie etwa das "gottlose" Schweden oder Deutschland, jene USA, wo man Menschen in der Notaufnahme von Krankenhäusern vor laufender Kamera verrecken lässt, wo gleichermaßen für Todesstrafe wie für das Recht auf Waffenbesitz gestritten wird, in Herrn Lehmings Sicht als besonders "christlich" gelten,

"sind antisemitische und antimuslimische Ressentiments am geringsten ausgeprägt."

Wofür die amerikanischen Evangelikalen das beste Beispiel sind?
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von wusch wusch ist gerade offline | 20.9.2008 0:40 Uhr
Und übrigens
Gerade in den USA existiert an öffentlichen Schulen keinerlei Religionsunterricht irgendeiner Art (dafür allerdings jede Menge Bestrebungen "toleranter" Christen, im Biologieunterricht den Kreationismus einzuführen). Wer also ausgerechnet die USA als angeblichen "Kronzeugen" für die Einführung von Religionsunterricht anführt, schießt sich damit ein Eigentor.

Zitat Malte Lehming:

"Der Kirchgänger weiß nicht nur, sondern spürt in seinem Innersten: Wer heute Moscheebauten verbieten will, schändet morgen Thorarollen und übermorgen Kanzeln."

Tatsächlich?

Wer schändet denn Thorarollen? Ich empfehle Herrn Lehming mal die Lektüre dieses Artikels hier:

http://www.israeltoday.co.il/default.aspx?tabid=178&nid=17101
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von step step ist gerade offline | 20.9.2008 1:49 Uhr
Ins Wespennest gestochen
Bravo, Malte. Jetzt gehen die Emotionen aber hoch! Da wurde eine seriöse Studie über antisemitische und antimuslimische Einstellungen in Europa (!- nicht in Amerika, nicht in Asien, nicht im Magreb, usw.) durchgeführt, deren Ergebnisse überraschend religionsfreundlich zu interpretieren sind. Statt das mal zu akzeptieren und sich über die eigene Haltung gegenüber religiösen Mitmenschen beiderlei Glaubens Gedanken zu machen und sich für mehr Toleranz zu öffnen, da zeigen sich wieder die uralten Vorurteile gegenüber den Kreuzzüglern und Pfaffen, den orientalischen Halsabschneidern und überhaupt allen religiösen Rückwärtsgewandten. Wie immer werden tief aus der Geschichte Einzelverse hervorgeholt, um sich mit seiner Antireligiosität in ein positives Licht zu setzen. Einige Kommentatoren merken gar nicht, wie sehr ihr Festhalten am gewohnten Bild und ihr Niedermachen der Religion präzise bestätigt, was die Untersuchung ergab.
Comment
von drago drago ist gerade offline | 20.9.2008 2:02 Uhr
Redakteursspielchen?
Also wenn es das Ziel des Redakteurs war, mit einem Artikel durch rhetorische Plattitüden kombiniert mit einem emotional besetzten Thema mal wieder eine umfassendere -wenn auch nicht innovative- LeserInnendiskussion zu provozieren, ist der Artikel in der Kategorie "gut gemacht, 2 -, setzen" angemessen untergebracht.
Ansonsten würde ich den Artikel in die bereits schon gut gefüllte Schublade: "undifferenziertes Geschreibsel ohne nennenswerten Sachbezug" hineinstopfen.
Comment
von klaus_weiss klaus_weiss ist gerade offline | 20.9.2008 2:15 Uhr
@hans
Einverstanden: 4,36: Und dient Allah und setzt Ihm nichts an die Seite. Und seid gut zu den Eltern, den Verwandten, den Waisen, den Armen, dem Nachbarn, sei er einheimisch oder aus der Fremde, zu den Kollegen, den Reisenden und zu denen, welche ihr von Rechts wegen besitzt. Das nenne ich Humanität. Sie sicher nicht. Aber wen kümmert es, was Sie Humanität nennen?
Comment
von hans hans ist gerade offline | 20.9.2008 6:32 Uhr
Zitat klaus_weiss: 'und zu denen,
... welche ihr von Rechts wegen besitzt. Das nenne ich Humanität. Sie sicher nicht. Aber wen kümmert es, was Sie Humanität nennen?'

Vor allem 'und zu denen, welche ihr von Rechts wegen besitzt.' mhmm? Das bezeichnen Sie als Quelle von Humanität im Islam, womöglich für die ganze Menschheit?

Und Ihre Toleranz kommt im zuletzt von mir zitierten Satz deutlich zum Ausdruck, das obwohl ich mich nicht einmal zur Humanität geäußert habe, sondern lediglich nach einer Quelle der Humanität im Islam gefragt hatte. q.e.d.
Comment
von unbekannt | 20.9.2008 8:36 Uhr
@klaus_weiss Humanität?
Sure 2,191: “Und erschlagt sie (die Ungläubigen), wo immer ihr
auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wannen sie euch vertrieben;
denn Verführung [zum Unglauben] ist schlimmer als Totschlag."

Sure 8,12: "Wahrlich in die Herzen der Ungläubigen werfe
ich Schrecken. So haut ein auf ihre Hälse und haut ihnen jeden Finger
ab.”

etc etc

In "The God Delusion" finden Sie weitere Beispiele für die Humanität des Islam. In "The End of Faith" auf Seite 117-123 dicht hintereinander die wichtigsten Zitate.

Vorsicht: Kommen Sie mir jetzt nicht mit der Bibel. Ich behaupte nämlich nicht, dass die Urtexte der anderen Mono-Religionen besser sind.
Comment
von jimmyk jimmyk ist gerade offline | 20.9.2008 10:03 Uhr
Aus heutiger Sicht
sind Texte die vor 1500 Jahren bzw. 2000 Jahren verfasst wurden, teilweise während Kriegszeiten, natürlich keine Quellen einer modernen weltoffenen Humanität mehr, wie könnten sie. Wer schliesst denn heute noch vom Alten Testament auf Menschen die sich als Christen bezeichnen, das ist absurd und die Diskussion darüber verschossenes Pulver. Ebenso schlicht ist der Gedanke, nur weil es die und die Sure gibt sind Moslems böseböseböse. Auf dieser Makroebene zu diskutieren ist einfach zu mechanistisch.
Entscheidend ist wie Religion heute gelebt wird, und für viele Moslems in Deutschland ist Islam schlicht "Liebe" - ebenso für Christen. Was deshalb wichtig ist, ist Dialog und nochmals Dialog.
Comment
von unbekannt | 20.9.2008 14:03 Uhr
@jimmyk
Machen Sie diese Bemerkung doch bitte einmal vor einem gläubigen Moslem. Also gehen Sie hin und relativieren sie die Aussagen des Koran. Als Religionsforscher können Sie das natürlich machen. Aber nicht als Gläubiger. Wenn sie das Gegenteil annehmen, haben Sie Religion nicht verstanden.

"für viele Moslems in Deutschland ist Islam schlicht 'Liebe'" - Ich denke mal, Sie wissen ganz gut, warum Sie sich auf die Moslems in Deutschland beschränkt haben. Und damit erübrigt sich auch jeder weitere Kommentar. Nur so viel: Vor diesem Islamistentreff in Ulm stand übrigens: Islam ist Frieden.
Comment
von unbekannt | 20.9.2008 7:05 Uhr
Begriffliche Unschärfe
Herr Lehming verwechselt ganz offenbar Religiösität mit den im weitesten Sinne Institutionen der Religion.

Religiösität führt wohl wirklich zur Humanität, ja zur Achtung dessen, was man im allerweitesten Sinne das Andere nennen könnte.

Religion führt dagegen - und hier spricht die Geschichte vor allem von Christentum und Islam eine deutliche Sprache - zu Intoleranz. Nicht nur gegen Andersgläubige, sondern vor allem - und seltsamerweise werden die von Lehming nicht erwähnt - gegenüber Ungläubige.

Da Lehming Religion und Religiösität nicht klar auseinanderhält, kann er von der Toleranz religiöser Menschen auf die Toleranz der Religion schließen. Was aber eben auch heute nicht den Tatsachen entspricht. Christen und Moslems begegnen Leuten, die den institutionalisierten Aberglauben nicht mitmachen, immer mit erhobener Nase. Sie fühlen sich als die besseren Menschen. Als jene, die ihren Gott gefunden haben. Und genau so beginnt Intoleranz. Mit dem Gefühl, besser zu sein.
Comment
von jimmyk jimmyk ist gerade offline | 20.9.2008 10:12 Uhr
@ Hebold
Religiösität ist nicht zu erlangen ohne die Zugehörigkeit zu einer heut meist monotheistischen Religion. Auch der Atheist der diesem "Aberglauben" nicht folgt fühlt sich den Religiösen überlegen.
Religiöse Toleranz in den USA erklärt sich schlicht aus einem über mehrere Jahrhunderte geübtem Umgang mit einer Pluralität und Diversität, die es so in Europa noch kaum gibt, bzw. schlicht noch nicht eingeübt ist. Das begrenzt sich übrigens nicht auf Religiösität - so sind in den USA beispielsweise auch Behinderten-Rechte weitaus ausgeprägter als in Europa.
Comment
von unbekannt | 20.9.2008 14:20 Uhr
@jimmyk
Nächste Verwechslung: Gläubige Christen und Moslems haben das Gefühl, besser zu sein. Das war moralisch gemeint.

Atheisten fühlen sich nicht besser, sondern haben Wissen, Vernunft, Erkenntnis und Erkenntniskritik auf ihrer Seite. Sie vertreten einfach nur die gut begründete Meinung, etwas weiter nachzudenken, als die, die beim Glauben aufhören zu denken, statt zu denken, um endlich nicht mehr auf den Glauben angewiesen zu sein. Ausdrücklich meine ich den Glauben der Religionen. Nicht Religiösität.

Religiösität kommt aus dem Wissen, dass mir gegenüber ein anderer ist. Aus diesem Wissen heraus folgt: Ich werde nicht töten.

P.S.

Was die USA betrifft gehen wir d'accord. Jeder oder doch zumindest die meisten anerkennen das metaphysische Bedürfnis der anderen. So weit sind die hiesigen Religionsgemeinschaften noch lange nicht.
Comment
von unbekannt | 20.9.2008 14:39 Uhr
@jimmyk
"Religiösität ist nicht zu erlangen ohne die Zugehörigkeit zu einer heut meist monotheistischen Religion." - Das hätte ich gerne einmal erläutert bekommen.
Comment
von freidenker freidenker ist gerade offline | 20.9.2008 10:12 Uhr
@ hebold
Das haben Sie eine ganz wichtige Sache gesagt: die Verwechslung von Religiösität und religiöser Institution.
Comment
von freidenker freidenker ist gerade offline | 20.9.2008 10:38 Uhr
@ Lehming
Lehmings Artikel wohl viel zu schnell geschrieben worden.
Letztlich versucht er mit etwas weit hergeholten Argumenten, das Volksbegehren für Religionsunterricht zu unterstützen.
Das ist schon ok.

Dabei macht er aber den Fehler, nicht zwischen
Reliösität und religiösen Institutionen zu unterscheiden. Siehe @ hebold

Dass echte Religiosität und Spiritualität zur Toleranz führen und dass es eine "heilige Vielfalt" der Wege auf den "Berg der Erkennnis" gibt - das stimmt schon.

Religiösität und religiöse Institution sind aber NICHT identisch!!
Ob die verschiedenen religiösen Institutionen wirklich aus tiefster Überzeugung die "heilige Vielfalt" bejahen, das muss doch sehr bezweifelt werden.
Und die von Lehming angeführten Beispiele für interreligiöse Solidarität entspringen oft auch einem tagespolitischen Kalkül.






Comment
von unbekannt | 20.9.2008 8:20 Uhr
Religionsunterricht in Schulen ist über-
flüssig, wenn Ziel sein soll, die Schüler dabei zu unterstützen, andere Bekenntnissen, Weltanschauungen usw. zu tolerieren. Die Erziehung zur Toleranz und zur Bejahung der Werte, Ideale und Normen der Demokratie gehört zu den Kernaufgaben der Schule. Dieses Ziel wird von allen Unterrichtsfächern und der Schule insgesamt unterstützt. Die Ethik der demokratischen Lebensweise durchzieht die Schule als roter Faden.

Wenn dennoch antisemitische oder antimuslimische Ressentiments entstehen, wird ein bekenntnisorientierter Religionsunterricht hieran nichts ändern, weil die klassischen Religionen die Feindschaft gegen andere Religiosität beinhalten.

Besser ist, die praktizierte Toleranzerziehung der Schule zu verstärken, das soziale Umfeld der Schüler einzubeziehen und vermehrt demokratische Ethik, also demokratische Religion: Religion für alle Schüler zu unterrichten. Ferner ist der Unterricht über Weltreligionen Bestandteil vieler Unterrichtsfächer und die Qualität der Studie fraglich.
Comment
von friedrichherberg friedrichherberg ist gerade offline | 20.9.2008 9:23 Uhr
@klaus_weiss
Das ist doch genau das, was ich gesagt habe, im Islam gilt der Ungläubige als minderwertig; für ihn gilt das ötungsverbot nicht.

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Schicksalsbuch der Nation Lesezeichen hinzufügen

Von Stephan-Andreas Casdorff
Der Bundeshaushalt erst wird zeigen, welche Substanz die neue Koalition hat mehr...

Nachmittags, in einem Lichtspielhaus Lesezeichen hinzufügen

Pascale Hugues, Le Point
Man sollte das Kino verlassen, wenn man im falschen Film ist mehr...

Gleise in die Wüste Lesezeichen hinzufügen

Von Carsten Brönstrup
Die Bahn agiert erfolgreich im Ausland. Warum also gehört es immer noch dem ... mehr...

PORTRÄT ALOIS GLÜCK PRÄSIDENT KATHOLISCHER LAIEN Lesezeichen hinzufügen

Von Claudia Keller
Der 70-Jährige wollte endlich Zeit haben für seine Familie und den ... mehr...
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Die Feier im neuen Haus (36 Bilder)

Gedenken an Robert Enke (7 Bilder)

Die neue Zentralbibliothek der HU (11 Bilder)

WM 2010 - Die Teilnehmer (33 Bilder)

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Gasometer in Polaroid (30 Bilder)