Meinung : Kräftemessen

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Vor 25 Jahren, am 1. Februar 1979, vollzog sich in der iranischen Geschichte eine Wendung. Nach der zweideutigen und scheinheiligen Monarchie des Schahs gab es eine Theokratie, eine Islamische Republik, die keinen Unterschied kennt zwischen religiösem Glauben und zivilen Rechten in der Gesellschaft. Die Wahlen in Iran, die für den 20. Februar vorgesehen sind, die eigentlich ein Anstoß in Richtung Reformen werden sollten, geben bisher das Bild ab eines bereits häufig erlebten Kräftemessens zwischen der theokratischen Macht und den Forderungen der Zivilgesellschaft.

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