Künstliche Befruchtung : (K)ein Herz für Kinder

Bei der Geburtenrate ist Deutschland Schlusslicht in Europa. Auf eine Frau kommen 1,37 Geburten, für die Erhaltung der Bevölkerung müssten es 2,1 Geburten seien. Mit der Gesundheitsreform 2004 wurde es noch schlimmer, Gesundheitsministerin Ulla Schmidt strich die Kostenerstattung für die künstliche Befruchtung zusammen. Ergebnis: Jedes Jahr 8000 bis 10 000 Schwangerschaften weniger als vor 2004. Natürlich kann künstliche Befruchtung den Kinderschwund nicht aufhalten. Aber darum allein geht es nicht. Viele Paare mit unerfülltem Kinderwunsch können sich eine künstliche Befruchtung nicht mehr leisten. Eigentlich selbstverständlich, dass diese Ungerechtigkeit korrigiert werden muss, und die Familienministerin Kristina Schröder ist dazu entschlossen. Bund und Länder sollen Paaren mit unerfülltem Kinderwunsch unter die Arme greifen, wie es bereits in Sachsen und Sachsen-Anhalt praktiziert wird. Jetzt muss Schröder noch den Widerstand der FDP brechen. Wer sagt denn, dass Liberale kein Herz für Kinder haben? wez

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