KURZ & BÜNDIG : KURZ & BÜNDIG

FANTASTILLIARDEN

„Gut gegen den Mittelstandsbauch“

von Bernd Matthies vom 23. März

Ich bin dafür, dass Matthies für den „Goldenen Frühstückshappen“ nominiert wird für seine immer von Neuem unter Beweis gestellte Fähigkeit, gesellschaftspolitische Probleme von höchster Brisanz auf den Punkt Karl Kraus’scher Satire zu bringen.(Fantastilliarden sollte der Duden aufnehmen mit Verweis auf Westerwelle & Co.!)

Wie bekannt, konnte Kraus das „Komma im Schlafrock“ als Verantwortlichen für die Übel der Welt entlarven, auch wenn seine „Fackel“ dann doch nicht das Dunkel der verschmockten Weimarer Republik zu durchdringen vermochte. Matthies lässt uns nicht nur beim Frühstück am Morgen schmunzeln, sondern oftmals heftig lachen über des Kaisers neue Kleider. Ob seine Fackel in den verschmockten Köpfen der von ihm angesprochenen Produktfälscher den Weg der Umkehr zu weisen vermag, ist leider ebenso zu bezweifeln. Chapeau!

Manfred Schlösser, Berlin-Schöneberg

MUSEEN

„Wundertüte in der Nordsee / Kilometerlanger Sandstrand, hübsche Friesendörfer und ein tolles Kunstmuseum: Warum Föhr ein Kleinod ist“ von Hella Kaiser

vom 21. März

Mit Interesse habe ich den ausführlichen, lebendig geschriebenen Artikel über Föhr gelesen, eine Insel, die uns seit langem vertraut ist. Bedauerlicherweise vermisste ich aber das Friesenmuseum. Es ist schade, dass der Autorin dieses traditionsreiche Haus mitten in Wyk mit z. B. lebendiger Museumspädagogik und auch reicher Kunst von Otto H. Engel und anderen Künstlern entgangen ist.

Elke Gennrich/Lehmann-Brauns, Bonn

SINGEN

„Verrückt nach Lena“ vom 19. März

Erst mal natürlich Glückwünsche an Lena Meyer-Landrut. Ich hoffe allerdings, dass sie bis Oslo die Aussprache von „Love“ hinkriegt. Im Download vom Finale klingt es oft wie „Laugh“ . Wenn das deutsche Team einen englischen Song ins Rennen schickt, sollte bei einem so bekannten Wort, das so oft in dem Lied wiederholt wird, die Aussprache schon stimmen. Es wäre schade, wenn England oder Malta wegen so etwas dem Titel keine Punkte geben.

Wolfgang Kadavanich,

Berlin-Neukölln

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