KURZ & BÜNDIG : KURZ & BÜNDIG

ELEKTROAUTOS

„Zu neuen Gipfeln“ von Alfons Frese

vom 29. April

Angesichts der Finanzlage wäre es sehr klug, über die Förderung der E-Mobiliät nochmal nachzudenken. Bereits das Gerangel um die E-Tankstellen gleicht einem „Sturm im Wasserglas“. Beim E-Auto sind alle Antriebskomponenten technisch ausgereift verfügbar, aber es krankt nach wie vor an der fehlenden Batterie. Ohne massive staatliche Subvention wird das E-Auto ein Windei bleiben. Da wäre die Vorgabe aus China oder Kanada mit 6500 Euro bzw. 6400 Euro Zuschuss pro E-Auto doch eine schöne Sache für deutsche Zweitwagenkäufer. Mit der regierungsamtlichen Zielvorgabe von einer Million E-Autos bis 2020 wären das dann „nur 6,5 Milliarden Subvention. Die von der Bundesregierung bereitgestellten zwei Milliarden Euro Forschungsmittel wären nur dann gut angelegt, wenn auch an einem physikalischen Prinzip, jenseits der chemischen Prozessforschung, nämlich der kernphysikalischen Energieerzeugung geforscht würde. Aber Radioaktiviät ist in Deutschland ein rotes Tuch, das erforschen andere Länder und hängen uns eines Tages uneinholbar ab. Spätestens dann werden deutsche Autos an deren Ladesäulen mit Atomstrom deutlich preisgünstiger aufgeladen, als an unseren „Grünen-Strom“-Tanksäulen!

Prof. Dr.-Ing. Helmut Alt, Aachen

ASCHEWOLKE

„Pilot glaubte, den Vulkan zu riechen“

vom 23. April

Lieber einmal mehr umdrehen und zurückfliegen, als einmal zu wenig …

Andre Wokittel, Dortmund

ENDLAGERDEBATTE

„Ein besseres Endlager gibt es nicht / Die Gegner von Gorleben wollen die Atomenergie delegitimieren“ von Reinhard Grindel vom 30. April

Der Abgeordnete Grindel irrt sich, wenn er annimmt, daß das Wahlvolk sich bei einer positiven Beurteilung des Untersuchungsausschusses für das Endlager Gorleben für die Brückenpolitik der Atomlobby begeistern würde. Nach wie vor sind Atomgegner, auch wenn die Endlagersuche ein Ende haben sollte, gegen die Verlängerung der Atomkraftwerke - und so dumm ist das "Wahlvolk" auch nicht - , als daß es nicht merken würde, daß die Streichung von Subventionen der erneuerbaren Energie, ein weiteres Wahlgeschenk der konservativen Regierung an die Stromlobby ist.

Renate Quente,

Berlin-Lichtenrade

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