KURZ & BÜNDIG : KURZ & BÜNDIG

GELD I

„Saudi-Schule in Westend geplant“

von Werner van Bebber vom 5. Mai

Wie schön, daß Berlin so gar nicht auf's Geld gucken muß! Da sind Verhandlungen mit einem der reichsten Länder der Welt im Gange und Berlin verzichtet mal eben auf schlappe 900 000 Euro! Na ja, da könnte doch dann das Außenministerium diese „kleine“ Differenz an Berlin zahlen, wenn der diplomatische Druck schließlich so groß war. Und unsere Polizei hat wahrscheinlich damit wieder ein Objekt mehr, das es zu bewachen gilt.

Uta Rentel, Berlin-Westend

GELD II

Zur Verleihung des Deutschen Filmpreises

Glanz und Glamour in Berlin! Filmpreisverleihung! Ich habe die Rede von Frau Merkel als reinen Sarkasmus empfunden als sie sich bei den Steuerzahlern bedankte. Wo sind denn die Steuerzahler, die für die Reichen und die Schönen freiwillig so viel Geld ausgeben, wo doch der deutsche Haushalt in tief roten Zahlen liegt und so manche Dinge vom Steuerzahler saniert werden müssten! Hoch lebe die Geldverschwendung!

Jutta Gehrig, Hannover

STRASSENNAMEN

„Hürden für Zuse-Straße in Dahlem“

vom 5. Mai

Es würde zum Wissenschaftsstadtteil Dahlem gut passen, wenn die Takustraße in Zuse-Straße umbenannt würde und die Ehrung des Computerpioniers auf einem Straßenschild nicht dem Bezirk Treptow-Köpenick in Adlershof überlassen würde. Aber dazu müssten sich insbesondere die Grünen im Bezirk Steglitz- Zehlendorf an ihre frühere Position erinnern, die sie mit den SPD-Bezirksverordneten und sehr vielen FU-Mitgliedern geteilt hatten: Dass es überfällig ist, die drei Straßennamen (Taku-, Lans-, Iltisstraße) zu ersetzen. Sie sind eine Erinnerung an eine internationale Strafaktion in China, die unter deutscher Führung stand, mit einer Hetzrede des deutschen Kaisers, der sogenannten Hunnenrede, begann und in einem Massaker an der Zivilbevölkerung endete. Heute liegen an diesen drei Straßen fast ausschließlich FU-Einrichtungen und das Ostasiatische Museum. Es ist von besonderer Peinlichkeit, wenn man wissenschaftlichen Gästen aus China, die dieses Geschichtskapitel kennen, diesen Zustand erklären soll.

Traugott Klose, Berlin-Wannsee

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