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GESUNDHEIT

„Eine Frage der Einstellung“

von Adelheid Müller-Lissner vom 10. Juni

Es macht mich stutzig, dass „ärztliche Fachorganisationen“ und ein „Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit“ plötzlich bemerken, dass es keine ausreichenden Untersuchungsergebnisse gibt, die belegen, dass Analoginsuline zum Bewältigen des Alltags besser geeignet sind als andere Insuline. Da liegt wohl die Betonung auf „Wirtschaftlichkeit“, das heißt, es muss gespart werden ohne Rücksicht auf Verluste. Es macht doch mehr Schwierigkeiten, schon zwei Stunden vor einer Nahrungsaufnahme zu überlegen, wie viel Kartoffeln auf dem Teller zu liegen haben (und ob man die auch tatsächlich isst). Ganz zu schweigen von spontanem Genießen von Süßem, wie es nicht nur Kinder tun. Analoginsuline haben uns Diabetikern Lebensqualität zurückgegeben, und es ist geradezu verwerflich, diese dem Sparzwang zu opfern!

Inge Höffler-Kriesel, Berlin-Steglitz

VERKEHR

„Neigung zum Nachtreten“

von Stefan Jacobs vom 5. Juni

Ein sehr guter Artikel. Bitte mehr davon! Es gibt rücksichtsvolle Pkw- und Lkw-Fahrer und ebensolche Fahrradfahrer. Kritik gegenüber Autofahrern sollte aber ein gewisses Maß an Selbstkritik der Radfahrer einschließen. Mit bunter Kleidung, Helm und Mountainbike oder Rennrad „erkaufe“ ich mir keine Vorfahrt, auch in solchem Outfit gilt, dass man sich im Straßenverkehr einer Großstadt angemessen verhält.

Peter Senft, Berlin-Dahlem

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