KURZ & BÜNDIG : KURZ & BÜNDIG

RICHTLINIENKOMPETENZ

„Merkel erklärt die Krise für beendet / Kanzlerin: Prognosen sensationell,

Arbeitslosigkeit vertretbar / Abgaben für Gesundheit werden steigen“

von Carsten Brönstrup und Moritz Döbler vom 23. Juni

Wir müssen gar nicht mehr ins Kabarett, wir können direkt zum Briefkasten gehen. Am Mittwoch fiel der erste Blick auf die Schlagzeile: „Merkel erklärt die Krise für beendet“. Schon klar: wer nicht in der Lage ist, die wirkliche Lage, Ursachen und Verantwortliche zu erkennen und zu benennen, demzufolge auch keinen Handlungsbedarf sieht, plappert die Realität einfach weg. Etwas anderes als „Aufhören!“ fällt einem da wirklich nicht mehr ein.

Hans-Ulrich Koormann,

Berlin-Lichtenberg

ANSICHTEN

„Zum Spekulieren gehören immer zwei“ vom 21. Juni

Ganz schön zynisch der Satz. Im Zweifelsfall sind es zwei Banken.

Volker Schewitz,

Berlin-Charlottenburg

GESCHICHTE

„Linken-Kandidatin Jochimsen: DDR war kein Unrechtsstaat“ vom 18. Juni

Ein kleiner Hinweis im Tagesspiegel und große Empörung bei mir und anderen zu der Aussage von Luc Jochimsen, dass die DDR kein Unrechtsstaat war. Ist die Aufarbeitung der Geschichte an Frau Jochimsen vorbeigegangen? Hat sie keine Dokumentation, keine Filme gesehen in zwanzig Jahren, keine Bücher gelesen und Lebensgeschichten von Verfolgten und Gequälten und hat sie nie die Gefängnisse in Hohenschönhausen und in Bautzen besichtigt? Dann wüsste sie, was Unrecht zu DDR-Zeiten war.

Renate Bremmert, Berlin-Rudow

GEFAHREN

„Radfahrer fährt vor Gaucks Wagen“

vom 24. Juni

Ich hoffe, dass sehr viele Radfahrer von diesem Unfall und über seinen Hergang lesen und sich dann ein paar Gedanken über ihr eigenes Fahrverhalten machen! Viele Radfahrer sind in ihrem Fahrverhalten völlig unberechenbar geworden. Und wenn man sie anspricht auf ihren Fahrstil hört man entweder ein „Na und?“ oder „Halt’s Maul!“. Einsicht null!

Jörg-Uwe Weiß, Berlin-Lichtenrade

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