KURZ & BÜNDIG : KURZ & BÜNDIG

SCHAUSPIEL

„Merkels Sommerbilanz“ vom 22. Juli

Offensichtlich nimmt Frau Merkel uns Bürger nicht mehr ernst, sonst hätte sie auf ihre Agitations- und Propagandashow im DDR-Stil verzichtet. Mit freundlichen Grüßen

Peter Koch, Kernen im Remstal

HISTORISCHES I

„Vertrauensbildende Maßnahme / Die Minderheitsregierung in NRW eröffnet große Chancen“ von Gesine Lötzsch vom 15. Juli

Das, was Frau Lötzsch schildert, dürfte der SPD nicht unbekannt sein. Die Sozialdemokraten waren selbst mal in der Lage der Außenseiter, der Vaterlandsverräter. Dann waren es die Grünen, die den schwarzen Peter bekamen. Und nun ist er bei der Linken gelandet. Eigentlich können SPD und Grüne froh sein, dass die oberste Stufe der politischen Verdammnis von einer anderen Partei besetzt wird. Ansonsten darf sich die SPD über diese Entwicklung nicht wundern. Nur weil die SPD politische Positionen räumt heißt das noch lange nicht, dass die Positionen aus der Welt sind. Sie werden nur von anderen besetzt.

Olaf Stephan, Berlin-Altglienicke

HISTORISCHES II

„Fahnendiebe bekennen sich“

vom 14. Juli

Mit der Behauptung, die Farben schwarz-rot-gelb stünden für Rassismus und Ausgrenzung reiht sich das „Antirassistische Bündnis Neukölln“ ein in die Reihe derer, welche den Geschichtsunterricht verpasst haben. Die Nationalsozialisten hassten diese Fahne, weil sie für gleiches Recht für alle Bürger steht.

Sie enstand im Kampf gegen die napoleonische Vorherrschaft, aber nicht nur für die Befreiung, sondern auch für die Hoffnung auf Einheit, weg von der Kleinstaaterei und Bevormundung durch die Obrigkeit, für mehr Rechte und Demokratie. Die Forderung nach Demokratie und ihr Symbol, die schwarz-rot-gelbe Fahne, wurde aufs Heftigste von den herrschenden Adelsgeschlechtern bekämpft, so waren Bürger, welche zum Beispiel beim Hambacher Fest 1832 diese Fahne trugen, Verfolgungen ausgesetzt. Nach dem Ende des Kaiserreichs und des NS-Regimes waren sich alle einig für Schwarz-Rot-Gelb: Nur sie repräsentiert gleiche Rechte und Demokratie für alle, die in ihr leben.

Rainer Kappe, Berlin-Licherfelde

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