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PAKISTANHILFE

Zur Flutkatastrophe in Pakistan

Es zerreißt einem das Herz, sieht man die Menschen in den Fluten, die verzweifelten Gesichter der Ärmsten der Armen, die von dieser Katastrophe auf eine schreckliche Weise heimgesucht wurden. Es ist gut, richtig und wichtig, dass die Weltgemeinschaft mit all ihren zur Verfügung stehenden monetären und sachtechnischen Möglichkeiten das Leid sofort mildert, dass sie sich dabei besonders der Kinder annimmt, und sich bemüht, schlimme epidemische Folgen in den Griff zu bekommen. Ja, es ist richtig, daß wir Pakistan helfen müssen, ganz unabhängig davon, ob seine Regierung korrupt ist, die Taliban ihre Finger mit im Spiel haben, ob nicht doch einiges, von dem, was wir spenden, in dunkle Kanäle fließt. Jedoch wurde bis heute eine Frage noch nicht klar beantwortet: Welchen Beitrag leisten die milliardenschweren Oberschichten und Eliten Pakistans, um ihren Landsleuten zu helfen? Man hört und sieht nichts von ihnen.

Conrad Maria Mullenarque,

Berlin-Charlottenburg

BAUMASSNAHMEN

„Bürgerwillen kostet das Land 30 Millionen bei Mediaspree“ vom 18. August

30 Millionen Euro sind eine Menge Geld, aber abgewogen gegen den Gewinn, nämlich eine attraktive und lebendige Promenade an der Spree, die auf lange Zeit zum Anziehungspunkt für die Berliner und ihre Besucher werden kann, ist das Geld gut angelegt. Lebenswerte und vielgestaltige Stadtkultur entsteht eben nicht, wenn man vor allem auf den Gewinn sieht und den Raum den Investoren überlässt. Mit Recht wird von den Bürgern zunehmend mehr Teilhabe an der Stadtplanung eingefordert. Jüngstes Beispiel: Der Gendarmenmarkt. Prominentester Fall: Stuttgart 21. Höchste Zeit, dass nicht mehr allein vom grünen Tisch bestimmt wird, was für die Bürger gut ist.

Dr. Wolfgang Scharmann,

Berlin-Nikolassee

NAHERHOLUNG

„CDU will Badeverbot für Hunde“

vom 21. August

Sollte tatsächlich auf einem Weg, der am Wasser vorbei führt, etwas passieren, ist jeder engagierte Hundehalter mit Tütchen bewaffnet, um die Hinterlassenschaft zu beseitigen. Wenn ich allerdings sehe, dass gebrauchte Windeln einfach schwungvoll im See entsorgt werden, komme ich schon ins Grübeln. Unsere Hunde sind sicherlich nicht die gesuchte Ursache für eine Verkeimung. Das ist leider unter dem falschen Baum gebellt.

Birgit Behnke, Berlin-Wilmersdorf

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