KURZ & BÜNDIG : KURZ & BÜNDIG

SPARFÜCHSE I

„Doppelt hält besser / Jahel Mielke will weiter mit Kopilot fliegen“ vom 9. September

Leider haben Sie bei Ihrer durchaus richtigen Beschreibung dessen, was da „in der Luft abgeht“, die Nachfragerinnen und Nachfrager dieser Billig-Airlines vergessen zu erwähnen. Wer mit leuchtenden Augen erzählt, er oder sie fliege für zehn Euro gerade eben mal nach Rom (Ryanair machts möglich), und nicht einen einzigen Gedanken daran verschwendet, wie diese nicht reellen zehn Euro zustande kommen, der oder die – finde ich – sollte in der Tat fürs Urinieren in der Luft zahlen … Ryanair ist die passende Antwort auf „Geiz ist geil“. Schön, dass ich meine Flüge woanders buchen kann. Noch!

Gudrun Müller, Saarbrücken

SPARFÜCHSE II

„Sand im Getriebe / Bernd Matthies über die dreiste Ausnutzung der Berliner Feuerwehr“ vom 7. September

53 405 Fehlalarme bei Einsatzkosten von mindestens 281 Euro macht 15 Millionen Euro. Mindestens! Pro Jahr! Das entspricht der vom Bund geplanten Kürzung bei der Städtebauförderung für Berlin. Für Projekte der sozialen Stadt oder das Quartiersmanagement. Die Kosten sollen insbesondere bei „Einsätzen in sozial schwachen Gebieten“ entstehen. Die Leute schneiden sich also selbst in den Finger. Die Haltung, 112 ist billiger als das Taxi, ist schlicht asozial. Sie wird auch dadurch nicht besser, dass einige Krankenkassen die Kosten übernehmen. Schließlich bezahlen wir das mit unseren Beiträgen. Die Kosten sollten bei den Verursachern eingetrieben werden.

Dr. Manfred Breitenkamp,

Berlin-Halensee

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