KURZ & BÜNDIG : KURZ & BÜNDIG

FREIBEUTER

„Entspannte Parkplatzsuche“

von Johannes Schneider vom 10. November

Als gebürtigen Berliner zieht es mich mehr oder weniger häufig beruflich wie privat in meine alte Heimatstadt. Vieles Unsinnige verfolge ich seit Jahren kopfschüttelnd. Am 19. Oktober war ich wieder in Berlin und parkte in der Sredzkistraße, um einzukaufen. Kein sichtbares Hinweisschild wies einen kostenpflichtigen Parkplatz aus, noch waren weit und breit Parkscheinautomaten zu sehen. Ein Ticket vom Polizeipräsidenten bekam ich trotzdem.

Der oben genannte Artikel ist mir etwas zu lax und lustig, denn auch dort werden die Probleme der Übergangszeit und die nicht fristgemäß aufgestellten Automaten erwähnt. Für Berlin-Besucher, wie mich, wird die Stadt immer mehr eine Zumutung und gebärdet sich wie ein „Freibeuter“. Den Gewerbetreibenden wird das Leben immer noch schwerer gemacht und auch die Anwohner tun mir leid. Ich werde mir jedenfalls einmal mehr überlegen, ob und wie oft ich Berlin besuche.

Lutz Gerlach, Ahrenshoop

MISSBRAUCH

„Jesuiten brechen Dialog mit Missbrauchsopfern ab“ vom 9. November

Jahrelang haben Jesuiten (Ordensgelübde: Armut, Keuschheit und Gehorsam) in verschiedenen Kommunitäten ihnen anvertraute Schüler und Jugendliche psychisch und körperlich missbraucht. Ordens- und Dienstvorgesetzte haben die Ordenssolidarität trotz Kenntnisse bzw. Verdachtsmomente bezüglich dieser Straftaten höher als das Wohl der ihnen anvertrauten Schüler eingestuft. Wenn ein Kind sich wirklich den Eltern offenbarte, wurden Hinweise und Nachfragen der Eltern bagatellisiert oder bestritten. Nun bricht der Orden Gespräche mit der Opferorganisation „Eckiger Tisch“ ab, statt mit ihr weiter zu reden und den Worten des Bedauerns nun endlich auch finanzielle Opfer folgen zu lassen. Dieses Verhalten ist beschämend für den Orden und verletzend für die Opfer.

Michael Wölfel, Berlin-Lichterfelde

FREIZEIT

Zur Serie „Mit der BVG auf Tour“

Danke für diesen wunderbaren Einfall. Wir haben letztens „Spaziergang 2“ gemacht (Schloß Britz etc.) und waren begeistert. Alles war sehr schön erklärt und problemlos nachzuvollziehen. Da kam man sich wirklich wie ein „Touri in der eigenen Stadt“ vor.

Hoffentlich gibt es bald noch mehr Touren.

Barbara Gottschlag, Berlin-Moabit

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