KURZ & BÜNDIG : KURZ & BÜNDIG

GEGACKER

„Schlechte Noten für Künast“

von S. Vieth-Entus vom 16. November

Wie in einem Hühnerstall gackern die Partei-Hühner, wie das in Berlin auf der Hühnerleiter halt so üblich ist. Am Berliner Wesen sollen die anderen Bundesländer genesen oder auch nach alter Manier, „Wenn wir hinten sind, ist hinten eben vorn“. Renate Künast das Wort im Mund umzudrehen ist schlechtester Stil, kein Gymnasium ist infrage gestellt worden und das Berlin entgegen fast allen Bundesländern Lehrer nicht verbeamtet, werden diese Bundesländer Berlin weiterhin danken, denn wer kann, von den jungen Berliner Lehrern, geht genau dort hin. Den bildungspolitischen Amoklauf haben die Regierenden und ihre Kostgänger zu verantworten. Höchste Zeit den Hühnerstall zu lüften, danke Frau Künast.

Günter Krug, Berlin-Märkisches Viertel

REFÖRMCHEN

„Gesundheitsreform / Zusatzbeiträge“

von Rainer Woratschka vom 13. November

Die Krankenkassen können in Zukunft unbegrenzte Zusatzbeiträge erheben – der Wettbewerb wird bald dem Einvernehmen weichen, wie bei den Tankstellen – und die Politiker ihre Hände in Unschuld waschen. Aber schon in wenigen Jahren werden bei vielen Kassenmitgliedern die Zusatzbeiträge zwei Prozent der beitragspflichtigen Einkünfte übersteigen und wird der Staat mit Steuergeldern einspringen müssen. Bis dahin wird sich eine kostspielige Bürokratieblase für die Prüfung, Berechnung und Auszahlung des Sozialausgleichs bilden. Alles, die ganze „Reform“, macht einen provisorischen, undurchdachten, aktionistischen, unprofessionellen Eindruck, wie der Gesundheitsminister auch, der nur mit dem Mund auf Draht ist.

Dierk Lübbers, Münster

DEMOGRAFIE

„Gebärmütter“ von Ulrike Baureithel

vom 12. November

Gunnar Heinsohn ist Kriegsforscher, kein Sozialromantiker. Wir haben in den vergangenen Jahren primär in Friedensforschung investiert, verstehen aber nicht, wie Kriege entstehen und warum bestimmte Länder Auslöser von Kriegen sind. Heinsohn bietet hier eine wichtige These: Länder mit einem hohem Geburtenüberschuss, die sich diesen nicht „leisten“ können, sind eine Kriegsgefahr. Gefährlich sind die zweiten, dritten und vierten Söhne, die nichts erben und keine Arbeit bekommen. Sie versuchen, bei anderen mit Gewalt zu nehmen, was ihnen ihre Gesellschaft nicht gewährt. Dazu müssen sie den anderen überfallen – entweder im eigenen Land als Bürgerkrieg oder andere Länder. Die Ideologien dafür sind austauschbar und nur Vorwand.

Dr. Dieter Lohse, Berlin-Tempelhof

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