KURZ & BÜNDIG : KURZ & BÜNDIG

BANKEN

„Investitionen in den Tod“

von Sarah Kramer vom 11. Dezember

Fassungslos las ich den Artikel über die Beteiligung der Banken am Rüstungsgeschäft der verbotenen Streumunition. Es sind zudem auch noch Banken dabei, die inzwischen durch den Staat finanziert wurden. Unerhört ist die Beteiligung insbesondere von öffentlich geförderten Riester-Fonds. Damit wird mein Vertrauen und dies vieler Menschen hintergangen. Da versucht man als engagierte Bürgerin nicht bei Banken zu investieren, die Waffengeschäfte machen, und dann wird man von der vom Staat geförderten und gewünschten Zusatzrentenversicherung betrogen.

Renate Bremmert, Berlin-Rudow

TIERHALTUNG

„Lockruf der Manege / Die Adventszeit

ist auch Zirkussaison, die große Zeit

von Artistik, Clownerie und Dressur“

von C. Stollowsky vom 17. Dezember

Es gibt keine „anerkannt tiergerechte Haltung“ von Tigern, Elefanten, Giraffen, Nashörnern und Flusspferden in Zirkussen, mögen das die Dompteure noch so oft beteuern. Die Bundestierärztekammer hat festgestellt, dass eine artgerechte Haltung großer Wildtiere im Zirkus nicht möglich ist. Und so haben viele europäische Staaten bereits ein Verbot der Haltung und Vorführung dieser Tiere im Zirkus ausgesprochen. Das österreichische Verbot wurde erst kürzlich in Brüssel bestätigt.

Erfreulich ist, daß eine fraktionsübergreifende Initiative im Deutschen Bundestag der für Tierschutzfragen zuständigen Landwirtschaftsministerin Aigner den Weg zu einem Verbot auch in Deutschland zeigen will. Dann erfreuen uns im nächsten Jahr die Weihnachtszirkusse mit atemberaubender Artistik und zwerchfellerschütternden Clownerien, aber nicht mit Tieren, denen die Haltung im Zirkus und die abverlangte Dressurleistung nicht bekommen.

Dr. Klaus Lüdcke, Landestierschutzbeauftragter Berlin, Berlin-Zehlendorf

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