KURZ & BÜNDIG  :  KURZ & BÜNDIG 

SCHWABISSIMO

„Schwäbische Mehlwürmer“ vom 20. März

In dem o.g. Artikel werden die schwäbischen Ausdrücke „Rei’schmeggder“ und „mid Saidawirdschdla“ zitiert, leider aber, auf gut Schwäbisch, „grottenfalsch“.

Richtig wäre „Rei'gschmeggder oder Rei'gschmeckter“: Der Ausdruck kommt von „hereingeschmeckt“.

„Saitenwürstchen“ sind die schwäbischen Wiener, weil die echten „Saidawirschdla“ mit Saitling (Schafdarm) hergestellt werden. Die falsche Schreibweise wäre auf gut Schwäbisch „ein Gewurschtel“.

Irmgard Pahl, Berlin-Nikolassee

SINNLOS

„Flutlicht unterm Fernsehturm“

vom 14. April

Auch das Teflon(trost)pflaster wird die Unwirtlichkeit dieses Ortes nicht überwinden. Warum noch länger warten? Völlig zu Recht engagiert sich u.a. Florian Mausbach für eine Wiederherstellung maßvoller Stadträume an diesem Ort.

Etta Ehlers, Hamburg

UNGERECHT

„Anwohner sollen weiter für Straßenausbau zahlen“ vom 14. April

Vor hundert Jahren wurden die Häuser an einer Straße, die verbreitert wurde, aufgewertet. Heute dient der Ausbau nur der Mobilität der anderen. Ein Straßenausbaugesetz, das Anlieger an den Ausbaukosten beteiligt, wenn ihre Straße zu einer autobahnähnlichen Durchfahrtstraße vergrößert wird, ist der Gipfel der Ungerechtigkeit, weil gleichzeitig der Wert der Grundstücke erheblich sinkt. Ich habe in Berlin kein Grundstück, werde aber eine Regierung, die an einem zutiefst ungerechten Gesetz festhält, nicht wieder wählen.

Jürgen Kirschning, Berlin-Moabit

HOKUS POKUS

„Je länger wir zögern, umso teurer wird es“ vom 17. April

Ich glaube einfach nicht an diesen grünen Energiezauber. Ich bin und bleibe immer auch ein Naturwissenschaftler, und bloß weil der Wind einmal die Studenten kühlt, die faul in der Sonne liegen, während ihre Väter und Mütter hart arbeiten, auch in Bergwerken, ist das noch lange kein Grund, derart banal-populistisch zu werden, wie unsere Grünen.

Roland Strätz, Berlin-Wilmersdorf

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