KURZ & BÜNDIG  :  KURZ & BÜNDIG 

PLATZWECHSEL

„Fünf sind eine zu viel“ vom 28. April

Die Spekulationen von Tagesspiegel-Autor Joachim Huber gehen ins Leere: Anne Will wird nicht in die Sportschau wechseln; vielmehr wird sie wie geplant am 31. August mit ihrer Mittwochs-Talkshow im Ersten starten. Es geht um einen neuen Sendeplatz, das kommt vor im Fernsehen. An der großen Wertschätzung der Zusammenarbeit mit Anne Will ändert das rein gar nichts. Zu den vom Tagesspiegel verbreiteten Mutmaßungen passt deshalb am besten eine Vokabel, die der Autor selbst benutzt: Hokuspokus.

Martin Gartzke,

NDR-Sprecher Hamburg

OSTERÜBERRASCHUNG

Titelbild vom 24./25. April

   Das Ostertitelbild – wahrlich ein dickes Ei! Wurde dieser geschmackliche Tiefschlag in die Magengrube etwa den Kitschsammlungen der Souvenirbuden von Lourdes entlehnt, oder habe

ich nur die Ironie nicht begriffen, nach dem Motto: RERUM ILLUDERE 

CAUSAS?

Hans-Jochen Rabien, Berlin-Spandau

BFRÜHLINGSERWACHEN

„Frühlingsstimmung auf dem Messgerät“ vom 26. April

   Der Reisebericht von Herrn Kronenberg klärt uns endlich über die wahre Situation in Japan auf: Die Menschen werden nur von bösen Naturgewalten getötet – die Kerntechnik ist völlig ungefährlich! Wie viel Geld fließt eigentlich von den Interessenvertretern der Atomindustrie an die IAEO? Herrn Kronenberg persönlich schlage ich vor, im Umkreis von fünf bis zehn Kilometer um das Atomkraftwerk von Fukushima ein Häuschen zu kaufen und dort zu leben. Es ist nämlich völlig ungefährlich!

D. Wessels, Berlin-Schöneberg

BRANDENBÜRGERTOR

„Einheitliches Auf und Ab“

vom 24./25. April

   Gut, was Herr Neumann aus der Siemensstadt vorschlägt: Das Brandenburger Tor zum Sinnbild der Vereinigung machen. Das ist die beste Idee seit langem. Und was würde das für Kosten sparen! Geld, das wir anderswo viel nötiger einsetzen könnten. Dass wir, die so lange Eingesperrten, durch dieses Tor ungehindert gehen können, das ist für mich Sinnbild genug. Ungeachtet der Tatsachen der vielen Vorteile, die der Mauerfall für uns sonst noch mitbrachte.

Paul Krüger, Sachsenhausen

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