KURZ & BÜNDIG  :  KURZ & BÜNDIG 

VISIONÄR

Glas, Stahl, märkischer Sand vom 8. Mai

In dem Artikel wird unter anderem über Potsdamer Architekten berichtet, so auch über Reinhold Mohr (1882-1978), der Beachtliches leistete: Nach der Bildunterschrift baute er nämlich 1932 einen kleinen Pavillon, den er der 1968 eröffneten Nationalgalerie von Mies van der Rohe „nachempfand“. Es sollte mehr solcher Architekten geben, die so vorausschauend planen können.

Peter Lein, Berlin-Siemensstadt

ÖFFNUNG NACH OSTEN

„SPD vor der Wahl“ vom 4. Mai

Der Artikel zeigt anschaulich, wie sehr die Berliner SPD auch nach über 20 Jahren der Vereinigung ein alter Westberliner Klub geblieben ist. Es fällt schon auf, dass unter den aufgeführten Anwärtern kein Ostberliner ist. Auch bei den Kandisten für die zweite Reihe dominieren die Westberliner. Genauso wenig kann die Berliner SPD Kapital aus dem Zuzug der „Bonner“ schlagen. Es wird Zeit, dass die Berliner SPD sich stärker öffnet, wenn sie weiter die Rolle als Volkspartei in dem geeinten Berlin spielen will.

Hans-Wilhelm Groscurth,

Berlin-Charlottenburg

WILLENSKRAFT

„Die Politik muss nur wollen“ vom 10. Mai

Den Bestrebungen zu einer Energiewende mangelt es anscheinend nicht nur am unbedingten Wollen, sondern offenbar auch an Geld. Nun gibt es doch ein internationales Forschungs- und Entwicklungsprogramm zur Entwicklung eines Fusionsreaktors, das mit beträchtlichen Finanzmitteln ausgestattet ist. Abgesehen davon, dass wir einen solchen Reaktor eigentlich nicht benötigen, denn wir haben schon einen, der jeden Tag pünktlich bei uns am Himmel steht, könnte man nicht die hierfür gebundenen Gelder, aber vor allem die hier tätige wissenschaftliche und technische Intelligenz dafür einsetzen, zunächst mal näherliegende Energiequellen nutzbar zumachen

bzw. bereits vorhandene Ansätze

zu optimieren?

Dieter Gabriel, Berlin-Lichtenrade

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