KURZ & BÜNDIG  :  KURZ & BÜNDIG 

DER VITALE GREIS

„2060 soll die Rente mit 69 kommen“

vom 19. Mai

Toll, was sich unsere sogenannten Weisen da haben einfallen lassen: Rente mit 69 Jahren. Begründung, wir werden immer älter und gesünder. Und wer, bitte schön, stellt diese vitale Generation ein? Heute 50-Jährige haben große Probleme, adäquat unterzukommen. Es sei denn, man begnügt sich mit einem minder bezahlten Job, der weder Erfüllung noch den zum Leben notwendigen Verdienst ermöglicht. Zuerst sollte dieses Problem gelöst werden, Arbeit, die ernährt, dann kann über längere Arbeitszeiten nachgedacht werden.

Gero von Marl, Potsdam

TEAMARBEIT

„Leiden lindern statt Sterben verlängern“ vom 21. Mai

Die Versorgung Schwerkranker durch ein palliativmedizinisches Team ist begrüßenswert und für viele Patienten eine große Erleichterung.

Nur der Satz mit dem Hausarzt, der angeblich „ergänzt“ werden soll, stimmt hinten und vorne nicht. Der Hausarzt wird ersetzt und hat nichts mehr zu melden.

Das Team übernimmt alle hausärztlichen Aufgaben und natürlich darüber hinaus vieles mehr. Tatsache ist, dass der Hausarzt die Behandlung abgibt, zumal die Kommunikationsbereitschaft der HomeCare-Ärzte gen null tendiert.

Frank Debbert, Berlin-Neukölln

PROJEKTGRUPPE GREEN

„Das Grün im Blick“ vom 24. Mai

Bildunterschrift: „Naturwächter, wie die Ranger in Brandenburg heißen, ..."

Ein schöner Satz. Könnte von the german T-Com sein. Die Brändenbörger sollten quickenst eine Task force founden, die derartigen Quatschheads mal einen Duden in die Hand drückt ...

Lothar Tietz, Berlin-Wittenau

DRAHTESELEIEN

„Am Rad gedreht“ vom 24. Mai

Seit langem zeigen die Radfahrer den schwächeren Fußgängern, wer Herr auf dem Bürgersteig ist.

Nun haben sie es den bislang stärkeren Autofahrern gezeigt: Auch der Rest der Straße gehört uns Radlern! Und – Respekt – hatten sie die Obrigkeit bestochen? Ohne sie wäre es nicht möglich gewesen, am letzten Sonntag stundenlang den Straßenverkehr einer ganzen Stadt lahmzulegen. Fußgänger und Autofahrer vereinigt euch!

Jürgen Fischer, Berlin-Buckow

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